Typ
Anzahl Personen
Preis
von     €  bis     €
Landesteil / Region
Ausstattungsmerkmale
 Pool
 Sat-Tv
 Internet / WLAN
 Grill
 Klimaanlage
 Haustiere erlaubt

 

 

 

 


Informationen über Aufstieg auf den Teide

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Pico del Teide, 3718 m

Wandern auf dem Pico del Teide auf Teneriffa

Auf dieser Seite möchten wir dem Wanderer die Wanderroute Pico del Teide vom Rotherverlag als absulutes Hightlight als Wanderung auf Teneriffa vorstellen. Das Wandern in dem Naturschutzpark, wo der höchste Berg Spaniens, der Pico del Teide steht, wird fürr den Wanderer auf Teneriffa zu einem absulutem, unvergesslichem Erlebnis.

 

Ein Naturerlebnis der besonderen Art auf Teneriffa:
Aufstieg auf den höchsten Berg Spaniens

Die Wanderroute

Die Wanderroute
Canadas-Straße, km 40 - Huevos del Teide - Montana Blanca - Refugio de Altavista - Cueva del Hielo - Teide und zurück.

Ausgangspunkt

Canadas-Straße bei Km 40, 2350 m (zwischen El Portillo, 8 km, und Teleférico, 2,5 km), am Abzweig des Fahrweges Richtung Teide (Tafel).

Gehzeiten

  • Canadas-Straße - Pfadabzweig an der Montaña Blanca 1¼ Std
  • Aufstieg zum Refugio de Altavista 1¼ Std.
  • Refugio de Altavista - Bergstation Teide- Seilbahn 50 Min
  • Bergstation - Teide- Gipfel 20 Min
  • Abstieg 2½ Std.
  • Gesamtzeit 6¼ Std.

Höhenunterschied

1400 m (bis Refugio de Altavista gut 900 m).

Anforderungen

Bis zur Montana Blanca gemütlicher Anstieg auf Fahrweg, dann überwiegend steiler Geröllanstieg, der letzte Gipfelanstieg sollte bei Sturm unbedingt gemieden werden (teils sehr abschüssig). In den Wintermonaten muss man mit Schnee, häufig auch mit pickelhart gefrorenen Eisplatten rechnen, die den Aufstieg wesentlich erschweren bzw. nur mit entsprechender Ausrüstung (Steigeisen, Pickel) möglich machen.

Bei ungünstigen Wetterverhältnissen (Nebel, Schnee, Eis, Sturm) ist unbedingt von einer Besteigung des Teide abzuraten. Nicht zu spaßen ist mit der Höhenkrankheit: Wenn während des Anstieges Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel auftreten, sollte man eine Pause einlegen - wenn keine Besserung eintritt, kehrt man besser um.

Einkehr und Unterkunft

Refugio de Altavista, 3260 m. Die 1893 gegründete Schutzhütte des Cabildo ist in der Regel von Ende März bis Oktober bewartet (Tel. 922 /239811, 50 Betten, fließendes Wasser, Kochgelegenheit, Wolldecken, Notlager im Nebengebäude ganzjährig offen). Eine Reservierung ist unbedingt zu empfehlen; wenn die Betten belegt sind, muss man am Boden oder im Freien schlafen (bes. Juli-September großer Andrang).

Seilbahn

Der Betrieb der Teide-Seilbahn (erste Bergfahrt 9 Uhr, letzte Talfahrt 17 Uhr) wird bei Sturm und bei Schnee/Eis am Gipfel eingestellt - erkundigen Sie sich also unbedingt vor Beginn der Tour, ob die Seilbahn in Betrieb ist, falls Sie beabsichtigen, mit dieser abzufahren (Tel. 922 69 40 38).

Video

Dieser Video-Film entstand in Kooperation mit http://www.sonniges-teneriffa.de

Wichtige Hinweise

Der Weg von der Seilbahn- Bergstation zum Gipfel (Telesforo Bravo) ist aus Naturschutzgründen gesperrt - wer also nicht auf die letzten 160 Höhenmeter und auf das Gipfelerlebnis verzichten will, der muss zuvor persönlich eine Sondergenehmigung im Oficina del Parque Nacional, Calle Emilio Calzadilla 5, 4. Stock, Santa Cruz beantragen (Pass und Pass-Kopien von Begleitpersonen nicht vergessen; Mo-Fr 9-14 Uhr geöffnet).

Warme Kleidung, Wind-/Regenschutz, Handschuhe und Mütze (auch im Sommer) und ein guter Sonnenschutz werden dringend empfohlen. Ausreichend Verpflegung und reichlich Getränke müssen mitgenommen werden, da das Refugio de Altavista nicht bewirtschaftet ist. Für den frühmorgendlichen Aufstieg von der Hütte zum Gipfel ist eine Taschen- oder Stirnlampe erforderlich.

Literaturhinweis

Literaturhinweis: Dieser Tourenvorschlag + Bilder ist dem Rother Wanderführer Teneriffa von Klaus und Annette Wolfsperger entnommen. Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Rother-Verlag unter www.rother.de.

 

Genehmigung zur Teide Besteigung

Hier finden Sie einen Link von der Nationalpark Verwaltung zum direkten reservieren um den Teide-Gipfel besteigen zu können.

Der hell leuchtende, im Winter mitunter schneebedeckte Pan de Azúcar, das Erlebnis eines noch nicht zur Ruhe gekommenen, von Schwefeldämpfen umwallten Vulkans und nicht zuletzt die Tatsache, auf dem höchsten Berg der Kanaren, ja ganz Spaniens zu stehen, all das mag die Faszination dieses grandiosen Gipfels ausmachen - vor allem aber eines: der nahezu unbegrenzte Ausblick über Teneriffa, bei sehr guter Sicht sogar über den ganzen Kanarischen Archipel hinweg bis nach Afrika. So ist es kein Wunder, daß die Besteigung des Teide ein Wunschtraum vieler Teneriffa-Urlauber ist.

Tiefblick auf die Canadas
Tiefblick auf die Canadas - in der Mitte die Roques de García.

Wegen des nachhaltigeren Erlebnisses sei dem Gipfelaspiranten empfohlen, die knapp 4-stündige Teide-Besteigung auf zwei Tage zu verteilen: Am ersten Tag (nachmittags) erfolgt der anstrengende Aufstieg zur Altavista-Hütte. Am nächsten Tag stolpert man noch im Dunklen los, damit man rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel ist - ein unvergessliches Naturschauspiel: Binnen weniger Minuten, nach und nach, taucht die Sonne die ganze Insel in ein tiefrotes Licht; zuerst den Teide, später die Calderarand-Berge, schließlich auch die Cañadas und das Anaga-Gebirge - der Teide-Schatten reicht zu dieser Zeit bis zur etwa 50 km entfernten Nachbarinsel La Gomera. Gigantisch!

An der Canadas-Straße, bei km 40 (Parkmöglichkeiten, keine Wertsachen im Wagen zurücklassen!), beginnt der ausgeschilderte Fahrweg Richtung Teide (nach 100 mSchranke). Er führt gemütlich durch hellbeige Bimssandhänge bergan. Nach einer Viertelstunde ignorieren wir einen rechts abzweigenden Fahrweg, 25 Minuten später mündet bei zwei Metallpfosten von scharf rechts ein Weg von El Portillo ein (100 m danach rechts unterhalb des Fahrwegs eine winzige, einfache Schutzhütte).

Der Fahrweg zieht nun in weiten Schleifen durch die hellen Bimshänge der Montaña Blanca hinauf, schon nach wenigen Kehren kommen wir an den Huevos del Teide (»Teide-Eier«) vorbei. Nach insgesamt 1¼ Stunden zweigt dann in gut 2700 m Höhe unweit vom Gipfel der Montaña Blanca rechts der ausgeschilderte Pfad zum Refugio de Altavista ab. Er steigt steil, in Serpentinen über einen ockerfarbenen Geröllhang an, links davon zieht ein dunkles Lavafeld herab.

Nach etwa einer halben Stunde haben wir die steilste Hangpartie hinter uns und gelangen auf eine kleine Hangverflachung mit riesigen, runden Felsblöcken, die Estancia de los Ingleses (»Aufenthalt der Engländer«). Der Weg führt nun durch ein lang gestrecktes Tiefblick auf die Cañadas - in der Mitte die Roques de García. Das Refugio de Altavista. Ginsterfeld, das wir nach einer Viertelstunde nach links verlassen.

Nun geht es in anfangs weiten Serpentinen, dann wieder etwas steiler, über die Estancia de los Alemanes, hinauf zum Refugio de Altavista, 3260 m, das erst zuletzt vor uns auftaucht. Links der Hütte setzt sich der breite, teils gepflasterte Weg zum Gipfel fort. Er steigt gelegentlich steil an und führt durch einen Lavastrom.

Nach etwa 20 Minuten zweigt unmittelbar nach einer scharfen Linkskurve rechts ein Pfad durch Lavabrocken zur nahen Cueva del Hielo ab (1 Min.) - auf einer Eisenleiter kann man in die »Eishöhle« hinabsteigen, in der Eiszapfen von den Wänden herabhängen und nahezu ganzjährig Schnee liegt. Die Gänge der ausgedehnten Lavastromhöhle sind wenigstens 50 m lang.

Am Gipfel - Blick zu den Nachbarinseln Gomera, Hierro und La Palma.
Am Gipfel - Blick zu den Nachbarinseln Gomera, Hierro und La Palma.

Wieder zurück von der Cueva del Hielo, steigen wir weiter auf dem Hauptweg an. Der Pan de Azúcar (»Zuckerhut«), die hell leuchtende Gipfelhaube des Teide, kommt nun in Sicht. Nach einer guten Viertelstunde erreichen wir eine Hangverflachung, die Rambleta, und treffen dort auf den quer führenden Panoramaweg. Nach rechts gelangt man zum Mirador de la Fortaleza, der einen wunderschönen Blick auf den Osten der Insel, insbesondere auf das Orotava- Tal offeriert. In der Gegenrichtung gelangt man nach einer knappen Viertelstunde zur Bergstation der Teide-Seilbahn, 3555 m.

50 m vor der Bergstation zweigt rechts der steile Weg zum Gipfel ab. Er ist ebenfalls teils gepflastert, im obersten Abschnitt ist er kurz etwas luftig. Am Rand des hellen, von Schwefeldämpfen erfüllten Kraters rechts haltend, gelangen wir zum Gipfel des Pico del Teide und genießen von dort den beinahe unendlichen Ausblick auf Teneriffa und die Inselwelt der Kanaren.

 
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