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Informationen über Markt und Finanzen auf Teneriffa

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Markt und Finanzen

 

Inhaltsverzeichnis:

 

 

Arbeitsrecht

--Vermeidung von Arbeitsrisiken

--Wann ist ein Arbeitsvertrag u.U. unwirksam?

Börse

FCSC − Financial Consulting Services Canarias

-- Das Unternehmen und Herausgeber

Unsere Leistungen

-- ALLGEMEINE UNTERNEHMENSBERATUNG

-- ARBEITSRECHTLICHE BERATUNG

-- STEUERBERATUNG

-- BUCHHALTERISCHE BERATUNG

-- INVESTITIONSBERATUNG

-- IMMOBILIENBERATUNG

Immobilien

-- Wohnungspreise

-- Zweitwohnsitz

-- Internationaler Tourismus

Steuerrecht

-- Die neue Buchhaltung

-- Nicht Ansässige

-- Kunstgegenstände

Vorsorge

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Arbeitsrecht auf Teneriffa

Vermeidung von Arbeitsrisiken auf Teneriffa TOP

Am 14. Dezember 2003 ist das Gesetz 54/2003 in Kraft getreten, das die gesetzlichen Vorschriften zur Vermeidung von Arbeitsrisiken reformiert, veröffentlicht im BOE vom 13. Dezember 2003.

Die Ziele dieses neuen Gesetzes sind vor allem die folgenden:

  1. Integration präventiver Massnahmen in Unternehmen.
  2. Kampf gegen lediglich formale bzw. schriftliche Erfüllung der Verpflichtungen der Vorschriften zur Vermeidung von Arbeitsrisiken durch die Forderung einer effektiven und ausführenden Umsetzung.
  3. Forderung an die Unternehmen, einen “Plan zur Vermeidung von Arbeitsrisiken“ zu erstellen und anzuwenden, in dem detailliert u.a. die Organisationsstruktur, die Aufgaben und Verantwortungsbereiche innerhalb der Firma zu diesem Thema erläutert werden.
    Den Unternehmen wird ein Zeitraum von sechs Monaten ab dem 14. Dezember 2003 eingeräumt, in dem sie diesen “Plan zur Vermeidung von Arbeitsrisiken“ schriftlich anfertigen. Somit müssen alle Unternehmen ab dem 14. Juni 2004 diesen Plan erstellt haben, bei Verstoss drohen ihnen Sanktionen von mindestens 1.502,54 Euro und bis zu einem Höchstwert von 30.050,61 Euro.
  4. Forderung präventiver Massnahmen im Fall von mehreren Unternehmern an einer Arbeitsstätte, bei der Konstruktion und bei zivilen Ingenieursarbeiten, in Abhängigkeit vom Gefahrengrad der Arbeiten und dem Risiko, dem die Arbeitnehmer für ihre Gesundheit ausgesetzt sind.
  5. Art. 24 des Gesetzes zur Vermeidung von Arbeitsrisiken nennt die Pflichten im Fall der Koordination von unternehmerischen Aktivitäten, die Reform fügt diesem Artikel einen weiteren Absatz hinzu, der folgenden Wortlaut hat: “Die Pflichten gemäss dieses Artikels werden in den Ausführungsbestimmungen festgelegt “.
    Dieser Artikel ist einer der wichtigsten des Gesetzes zur Vermeidung von Arbeitsrisiken, da er das “Subunternehmertum“ aus dem Blickpunkt der Risikovermeidung regelt.
    Aus diesem Grund bleiben die Ausführungsbestimmungen des Gesetzes abzuwarten, deren Veröffentlichung in Kürze zu erwarten ist.
  6. Das Gesetz nennt insbesondere als Verantwortliche bei Nichterfüllung der Bestimmungen zur Vermeidung von Arbeitsrisiken die “leitenden Unternehmer der Arbeitsstätte “.
  7. Die Zuständigkeiten der Arbeitsinspektion und der Sozialversicherung sowie des Nationalen Instituts für Arbeitssicherheit und −hygiene unter der Aufsicht der Allgemeinen Verwaltung des Staats und der zuständigen Fachbereiche jeder Autonomen Region werden ebenfalls reguliert. Die Fachkräfte des Instituts sorgen für eine sachgerechte Zusammenarbeit und die fachliche Beratung, die von der Inspektion angefordert wird. Weiterhin sind sie berechtigt, überprüfende Massnahmen vorzunehmen, um die Sicherheits− und Gesundheitsbedingungen der Unternehmen und Arbeitsstätten zu kontrollieren.
  8. Darüber hinaus werden die Pflichten von Unternehmen verschärft, die Arbeitnehmer über Zeitarbeitfirmen ausleihen, sowie von Bauträgern von Konstruktions− und zivilen Ingenieursarbeiten, und es werden wichtige Neuerungen des Gesetzes zu Verstössen und Sanktionen der Sozialen Ordnung eingeführt.

Wann ist ein Arbeitsvertrag u.U. unwirksam? TOP

Die Nichtigkeit setzt voraus, dass nicht alle Elemente gegeben sind, die für den Vertragsabschluss bzw. die betreffende Klausel unabdingbar sind, in diesem Sinn geht man von dem fiktiven Fall aus, dass der Vertrag oder die Klausel nicht tatsächlich existieren, wenngleich die daraus resultierenden Folgen Gegenstand juristischen Streits werden können.

Die spanische Vorschrift nennt verschiedene Fälle der Nichtigkeit eines Vertrags. Diese Fälle sind ausreichend durch die Rechtsprechung der Gerichte definiert worden und können als total oder teilweise klassifiziert werden. In beiden Fällen bedeutet die Nichtigkeit, dass die notwendigen Elemente zur Wirksamkeit des Vertrags bzw. der Klausel nicht gegeben sind, man geht hierbei von der Fiktion aus, dass der Vertrag bzw. die Klausel nicht wirklich existiert haben, wenngleich die daraus resultierenden Folgen Gegenstand juristischen Streits werden können.

Das Gesetz nennt die Möglichkeit der Nichtigkeit des gesamten Vertrags, schützt aber gleichzeitig den Arbeitnehmer, indem es ihm das Recht gewährt, für die geleistete Arbeit den Lohn einzufordern, den er bei einem gültigen Vertragsabschluss erhalten hätte, dies gilt auch für ausländische Arbeitnehmer ohne Arbeitserlaubnis. In der spanischen Rechtsprechung existieren diverse faktische Möglichkeiten für die vollständige Nichtigkeit eines Vertrags. Beispielsweise stellt das Fehlen der für den Arbeitsplatz geforderten Qualifikation einen Mangel bei der Einwilligung dar, deren Folge die Nichtigkeit des Vertrags ist (siehe beispielsweise die entsprechende Entscheidung des TSJ Málaga 7−9−2000).

Artikel 9.1 des Statuts der Arbeitnehmer nennt den Fall der teilweisen Nichtigkeit eines Arbeitsvertrags, sofern in diesem juristische Grundsätze verletzt werden. Das ist der Fall bei Klauseln oder Bestimmungen, die eindeutige Verstösse gegen die juristische Rechtsordnung darstellen. In diesem Sinne sind Klauseln unwirksam, die es dem Unternehmen einseitig gestatten, dem Arbeitnehmer eine Entschädigung zu entziehen, gleiches gilt für Klauseln, die Einschränkungen oder Verzicht auf das Streikrecht beinhalten, für Klauseln, die den Arbeitnehmer verpflichten, in bestimmten Läden oder Orten einzukaufen oder die bestimmte Einschränkungen bei der Sozialversicherung vorsehen.

2 Steuerrecht auf Teneriffa

2.1 Die neue Buchhaltung auf Teneriffa TOP

Die neue Buchhaltung verpflichtet zur Anwendung von Techniken der Rechnungsprüfung, die bislang nicht eindeutig geregelt sind

Die Anwendung der neuen internationalen Vorschrift für die Buchhaltung bedarf einer Zusatzqualifizierung des Rechnungsprüfers, da er zusätzliche Prüfungstechniken anwenden muss, die bislang zum Teil in Spanien nicht reguliert sind.

Dies ist eine der wichtigsten Folgerungen der Tagung zur Einführung in die NIC, die vom Ersten Verband des Instituts der Vereidigten Buchprüfer in Madrid durchgeführt wurde. Die an der Veranstaltung teilnehmenden Fachleute bewerteten die “NIIF“ (internationalen Buchhaltungsvorschriften) als umfassend und komplex, was ihr Verständnis erschwert. Hinzu kommt, dass in den spanischen Normen bspw. das Vorsichtsprinzip verwurzelt ist, das in den neuen Vorschriften bei der Darstellung eines treuen Bilds an Gewicht verlieren; andere Normen hingegen gewinnen an Bedeutung, wie der Vorrang des Fondskonzepts vor dem der Form.

Bezüglich der Fristen für die Einführung der internationalen Buchführungsvorschriften haben die auf der Tagung versammelten Experten die Verzögerung bei der Verabschiedung einiger Teile hervorgehoben, die ein gewisses Mass an Unsicherheit bei Unternehmen schafft und unternehmerische Entscheidungen erschwert bzw. verzögert, was wiederum grosse Auswirkungen auf die Arbeit des Buchprüfers hat.

Bezüglich möglicher Auswirkungen in den verschiedenen Unternehmenssektoren bei der Anpassung der NIC zeigten sie sich zuversichtlich, da die änderungen der bei der Erstellung der Jahresabschlüsse anwendbaren Kriterien ihrer Meinung nach eine Stärkung der Unternehmen bringt, sofern diese den Investoren, Analysten, Banken und anderen Körperschaften angemessen erklärt würde.

Es gibt allerdings Sektoren, in denen die Sorge um die korrekte Anwendung der neuen Vorschriften recht gross ist, da diese zum einen Auswirkungen auf das Eigenkapital haben und zum anderen aufgrund der grösseren Volatilität, die einige der Vorschriften bei der Erstellung der Bilanzen bewirken.

Die neue Buchhaltung untersagt das Amortisieren des Firmenwerts auf Teneriffa

Die für die Entwicklung der internationalen Buchhaltungsvorschriften zuständige Behörde hat die Vorschriften für Fusionen und Geschäftsverbindungen, Geschäftsunterbrechungen, Banken und Versicherungsverträge veröffentlicht. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört das Verbot, den Firmenwert zu amortisieren.

Das IASB (International Accounting Standard Board) hat eine Reihe von Buchhaltungsvorschriften veröffentlicht, die ab dem 1. Januar 2005 für Unternehmensgruppen gelten, die in der EU notiert sind. Unter den wichtigsten Neuheiten sind insbesondere solche zu betonen, die Fusionen und Geschäftsverbindungen betreffen.

Eine bedeutende änderung ist das Verbot der Abschreibung des Firmenwerts. Diese Vorschrift gilt bereits in den USA und bedeutet in der Praxis einen weiteren Schritt bei der Suche nach Angleichung der europäischen und amerikanischen Buchhaltung.

Das Verbot der Abschreibung des Firmenwerts bedeutet eine entscheidende änderung bei der Bewertung von Geschäftsoperationen zur Verwaltung oder beim Kauf von Aktiva. Mit dem Amortisationsverbot des Firmenwerts entsteht die Verpflichtung, mindestens einmal pro Jahr einen Test zum Wertverlust durchzuführen. Die Vorschrift (NIIF 3) schreibt ebenfalls vor, dass bei sämtlichen Geschäftsverbindungen ein Käufer zu nennen ist, dies wird dazu führen, dass die Methode des Kaufs bei der Bewertung der Aktiva und Passiva der erworbenen Unternehmen benutzt wird. Darüber hinaus können die Kosten nachträglicher Umstrukturierungen bei Fusionen oder Geschäftsverbindungen nicht als Passiva zum Kaufdatum verbucht werden. Die Vorschrift bedeutet weiterhin eine begrenzte überprüfung der Normen zum Verschleiss von Aktiva und immateriellen Anlagegütern.

Das Verbot der Abschreibung des Firmenwerts und die Notwendigkeit der Durchführung eines Verschleisstests bedeuten eine zusätzliche Schwierigkeit für die Buchhalter der Unternehmen, da es nicht dasselbe ist, den Firmenwert über 20 Jahre zu amortisieren wie eine Bewertung vorzunehmen, die eine viel detaillierte Analysearbeit erfordert.

Brüssel fordert eine änderung der Vorschrift zu Derivaten, da der Streit zwischen der CE und dem IASB andauert. Brüssel verlangt die Anpassung einer der Vorschriften an die Forderungen des Finanzsektors. Das IASB hat das polemische Gesetz 39 veröffentlicht, das die buchhalterische Behandlung dieser Finanzprodukte reguliert. Die Behörde hat allerdings angekündigt, dass sie die Verhandlungen fortsetzen wird, um zu einem für den Banksektor befriedigenden Ergebnis zu kommen. Banken und Versicherungen befürchten, dass die Bewertung von Derivaten zu Marktwerten (wie es die Vorschrift vorsieht) die Volatilität ihrer Erträge erhöht. Die USA haben bereits eine ähnliche Regelung eingeführt. Das IASB hat ebenfalls die Vorschrift über Versicherungsverträge und unterbrochene Geschäftsoperationen verabschiedet.

Es bleibt abzuwarten, in welche Richtung sich die Angelegenheit entwickelt und wie die bestehenden Fragen beantwortet werden.

2.2 Nicht Ansässige auf Teneriffa TOP

Eine der änderungen des Haushaltsgesetzes betrifft natürliche Personen, die nach Spanien ziehen und somit hier ihren Steuerwohnsitz haben, sie erhalten nun die Möglichkeit, anstelle der Einkommenssteuer die Steuer für Einkünfte Nicht−Ansässiger zu zahlen. Hierfür sind einige grundlegende Voraussetzungen zu erfüllen:

Die Veranlagung betrifft das Steuerjahr, in dem der Wohnortwechsel stattfindet und die fünf darauf folgenden Steuerjahre.

Die natürliche Person darf in den zehn Jahren vor dem Ortswechsel nicht in Spanien ansässig gewesen sein.

Der Umzug ins spanische Hoheitsgebiet muss Folge eines Arbeitsvertrags sein. Die Vorschrift macht keine Aussage zu Fällen, in denen ein Arbeitsverhältnis, das Grund für den Wohnortwechsel war, beendet und durch ein anderes ersetzt wird, das die übrigen Bedingungen erfüllt. Ist das Arbeitsverhältnis, das Grund für den Umzug war, während des gesamten Zeitraums beizubehalten? Eine der Voraussetzungen, die das Gesetz nennt, ist, dass die Arbeitseinkünfte, die “aus diesem Arbeitsverhältnis resultieren, nicht steuerfrei sind“, hieraus lässt sich ableiten, dass der Steuerpflichtige mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses und Beginn einer neuen Tätigkeit die Möglichkeit der Veranlagung als Nicht−Ansässiger verliert. Uns erscheint es nicht logisch, dass diese Bedingung erfüllt sein muss, wenngleich zunächst die Ausführungsbestimmungen des Gesetzes bzw. die Auslegungen dieser Vorschrift durch die Allgemeine Steuerdirektion abzuwarten sind.

Der tatsächliche Arbeitsort muss in Spanien liegen. Wir meinen, dass diese Voraussetzung in einem weiten Sinn zu interpretieren sind. Die Tatsache, dass eine Arbeit einen sporadischen Aufenthalt des Arbeitnehmers im Ausland beinhaltet, dürfte die Inanspruchnahme dieser Vorschrift nicht beeinträchtigen. Als wichtigsten Gesichtspunkt betrachten wir, dass die Arbeitsstelle, an der gewöhnlich die Arbeit ausgeübt wird, in Spanien liegt.

Die Arbeiten müssen für ein in Spanien ansässiges Unternehmen oder für eine permanente Niederlassung eines nicht in Spanien ansässigen Unternehmens ausgeübt werden.

Die Arbeitseinkünfte aus diesem Arbeitsverhältnis dürfen nicht steuerfrei in der Steuer für Einkünfte Nicht−Ansässiger (IRNR) sein. Das Ziel dieser Vorschrift ist eindeutig, wenngleich der Wortlaut wenig zutreffend scheint, da in der IRNR Einkünfte steuerfrei sind, die gemäss Artikel 7 des Einkommenssteuergesetzes steuerbefreit sind. Wird also das Arbeitsverhältnis, das Grund für den Umzug war, beendet, und dem Arbeitnehmer aus diesem Grund eine Abfindung gezahlt, so kann diese steuerfrei sein, das bedeutet jedoch, dass der Arbeitnehmer nicht mehr in der IRNR veranlagt werden kann und somit der regulären spanischen Einkommenssteuer unterliegt, wenngleich das Einkommen in diesem Fall steuerfrei ist (es sei denn, wir argumentieren dahin gehend, dass die Abfindung nicht in Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis steht, sondern Folge dessen Beendigung ist).

Bei Einkünften, die in der IRNR steuerfrei sind und deren Befreiung in der allgemeinen Einkommenssteuer nicht gilt. Dies ist beispielsweise der Fall bei Einkünften aus Dozententätigkeiten bei Ausschreibungen der Spanischen Agentur für Internationale Zusammenarbeit. Diese Dozenten können das Sondersystem nicht nutzen und unterliegen der allgemeinen Einkommenssteuer.

Sofern eine Veranlagung in der Steuer für Einkünfte Nicht−Ansässiger erfolgt, unterliegt der Steuerpflichtige der realen Steuerpflicht in der Vermögenssteuer.

Das Finanzministerium wird die Vorgehensweise zur Wahrnehmung der beschriebenen Option festlegen.

Es erscheint kompliziert, allgemeine Kriterien festzulegen, die es a priori erlauben, zu entscheiden, in welchen Fällen die allgemeine Einkommenssteuer und in welchen die IRNR vorteilhafter ist, da diverse Aspekte wie Art und Höhe der Einkünfte, die familiäre Situation, die Einkünfte des Ehegatten, die Absicht, eine Wohnung in Spanien als ständigen Wohnsitz zu erwerben, das Vermögen des Steuerpflichtigen, usw. zu berücksichtigen sind. In jedem Fall liegt die Einkommensschwelle, ab der eine individuelle Analyse zu empfehlen ist, bei etwa 32.000 Euro Jahreseinkommen. Die wichtigsten Effekte, bei der Wahl des beschriebenen Systems sind:

  • Die Anwendung der Steuer für Einkünfte Nicht−Ansässiger betrifft die Gesamtheit der vom Steuerpflichtigen erzielten Einkünfte ohne Begrenzung auf Einnahmen aus persönlicher Arbeit. Hierbei ist zu berücksichtigen, welche Einkünfte in Spanien erzielt wurden, welche Einkünfte steuerfrei sind, die Zusammensetzung der Besteuerungsgrundlage, die auf die jeweilige Einkommensart anwendbaren Steuersätze und die indirekte Steuerbelastung aufgrund der Erfüllung formaler Verpflichtungen.
  • Die Steuerlast für Einkünfte aus persönlicher Arbeit beträgt 25%, der allgemeine Steuersatz der IRNR. Dieser Satz gilt für die gesamten Einkünfte, deshalb:
    • Sind die Ermässigungen von 40% im Fall von aussergewöhnlichen Einkünften oder von über mehr als zwei Jahren erzielten Einnahmen nicht anzuwenden.
    • Steuerabzüge können nicht geltend gemacht werden (wie die Beiträge zur Sozialversicherung, der Gewerkschaft oder für Berufskammern)
  • Vermögenszuwächse unterliegen einem Steuersatz von 35%, unabhängig von der Zeit, die der übertragene Vermögensgegenstand Eigentum des Steuerpflichtigen war (gegenüber 15% sofern der Vermögensgegenstand dem Verkäufer länger als ein Jahr gehört hat). Auch die Befreiung der Steuer auf Vermögenszuwächse aus dem Verkauf einer Wohnung, die als ständiger Wohnsitz diente, und die in den Erwerb einer neuen Wohnung reinvestiert werden, entfällt. Ein Vorteil für Steuerzahler der Steuer für Einkünfte Nicht−Ansässiger ist, das nur folgende Vermögenszuwächse steuerpflichtig sind:
    • Für von in spanischem Territorium ansässigen Unternehmen oder Behörden ausgegebene Schuldverschreibungen.
    • Für andere Umlaufvermögen auf spanischem Territorium oder Rechte, die in spanischem Territorium erfüllt bzw. ausgeübt werden.
    • Wenn sie direkt oder indirekt aus Immobilien stammen, die sich im spanischen Territorium befinden bzw. die hieraus entstehenden Rechte.
      Im Fall von Einkünften aus der übertragung oder Rücknahme von Aktien bzw. Anteilen an Institutionen für Gemeinschaftsinvestitionen, liegt der Steuersatz bei 15%.
  • Die Besteuerung von Einkünften aus Umlaufvermögen beträgt 15%, sofern es sich handelt um:
    • Dividenden oder andere Einkünfte aus der Beteiligung am Eigenkapital eines Unternehmens.
    • Zinsen und andere Einnahmen aus der überlassung von Eigenkapital an Dritte.
  • Senkungen der Besteuerungsgrundlage aufgrund des persönlichen und des Freibetrags von Familien sind nicht anwendbar. Gleiches gilt für die anderen Ermässigungen des Einkommenssteuergesetzes, wie die Ermässigung für Arbeitseinkünfte, wegen geographischer Mobilität, Verlängerung des Arbeitslebens, aufgrund des Alters, für Beihilfen, bei Behinderung oder auf Kompensationszahlungen für Ehegatten oder Lebensmittelbeihilfen.
  • Die Ermässigung für Beitragszahlungen für soziale Vorsorge gemäss Art. 48 des Einkommenssteuergesetzes sind nicht abzugsfähig. Dies kann zu einer Doppelbesteuerung dieser Einkünfte führen. Zahlungen, die an Anbieter eines Pensionsplans erfolgen, bedeuten für die Person, für die sie geleistet werden, Einkünfte aus persönlicher Arbeit, die mit 25% versteuert werden. Bei Eintreffen des Vorsorgefalls, der zum Erhalt von Einkünften aus Pensionsfonds berechtigt (hier ist der Betrag der realisierten Beitragszahlungen mit inbegriffen), erfolgt eine erneute Besteuerung dieser Einkünfte aus persönlicher Arbeit.
  • Abzüge in der Steuerquote (beispielsweise für Investitionen in die Wohnung, die als ständiger Wohnsitz dient) sind nicht gestattet.
  • Eine gemeinschaftliche Veranlagung mit den anderen Familienmitgliedern ist nicht möglich.
  • In der Vermögenssteuer erfolgt die Veranlagung aufgrund der realen Verpflichtung. Es sind nur Güter und Rechte steuerpflichtig, die zum Eigentum des Steuerpflichtigen gehören und die sich auf spanischem Territorium befinden bzw. hier eingelöst werden, wenngleich nur die Belastungen und Steuern abzugsfähig sind, die diese Güter und Rechte betreffen bzw. die Schulden für in diese investiertes Kapital, es existiert kein Mindestfreibetrag.

2.3 Kunstgegenstände TOP

Leasingquoten für Kunstgegenstände können nicht abgesetzt werden, da diese Gegenstände nicht amortisierbar sind.

Die Beträge für den Erwerb von Kunstgegenständen, die im Rahmen eines Leasingvertrags gezahlt werden, können gemäss Entscheidung des Zentralen Wirtschaftsverwaltungsgerichtshofs (TEAC) vom 5. Dezember 2003 steuerlich nicht abgesetzt werden, da diese Gegenstände, unabhängig davon, ob es ich um Bestände oder materielle Anlagegüter handelt, nicht amortisierbar sind.

Das Gericht urteilte, dass diese Gegenstände zum einen als Bestände nicht amortisiert werden können und darüber hinaus Gegenstände sind, die keine festgelegte Nutzungsdauer haben und deshalb keinen Wertverlust durch Abnutzung oder ähnliches erfahren, sie unterliegen einzig den Wertschwankungen ihres jeweiligen Markts.

 

 

3 Immobilien auf Teneriffa

3.1 Wohnungspreise auf Teneriffa TOP

Die wichtigsten Baugesellschaften Spaniens erwarten für das laufende Jahr 2004 ein erneutes Ansteigen der Preise für Wohnungen von über 10 Prozent, in diesem Geschäftsjahr wird jedoch mit einem "Abschwächen" des Markts gerechnet, das sich in einer Verlängerung der Verkaufsrhythmen ausdrücken wird.

Die Gesellschaften weisen darauf hin, dass die Preissteigerung der Wohnungen von 20 Prozent im vergangenen Jahr dem Markt eine "Instabilität" verleiht, da finanziell schwächere Gruppen und Geringverdiener vom Markt ausgeschlossen werden. In ihrem letzten Konjunkturbericht weisen die Immobilienberater darauf hin, dass die aktuellen Wohnungspreise auch "durch niedrige Zinssätze und verlängerte Amortisationszeiträume der Hypotheken nur schwer auszugleichen sind".

Der Preisanstieg wird auch nicht durch verbesserte Finanzierungskapazitäten aufgrund des Beschäftigungszuwachses und der Zunahme der berufstätigen Personen pro Haushalt kompensiert. Weiterhin stellen sie fest, dass das aktuelle Angebot an Wohnraum "noch immer geringer" ist, als die bestehende Nachfrage, trotz des Anstiegs der Zahl neuer Ausschreibungen in den letzten Jahren.

Die Nachfrage wurde "verstärkt" durch Immigranten und den Anstieg von Ein−Personen−Haushalten.

Vor nur drei Jahren kostete der Quadratmeter weniger als die Hälfte vom heutigen Preis. In Spanien ist der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnungen in drei Jahren um 57,17 Prozent gestiegen, wie aus den Daten der Spanischen Hypothekenvereinigung (Asociación Hipotecaria Española, AHE) hervorgeht.

Im vergangenen Jahr stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis um 17,5 Prozent, allein im ersten Halbjahr des Jahres 2003 betrug der Anstieg 8,9 Prozent.
Der Quadratmeterpreis zum Ende des ersten Halbjahr 2003 betrug 1.403 Euro.

Der grösste Preisanstieg in diesem Zeitraum fand bei Wohnungen statt, die über 20 Jahr alt sind, hier lag er bei 59 Prozent, der Quadratmeter stieg von durchschnittlich 822 Euro im Juni 2000 auf 1.307 Euro im selben Monat des Jahres 2003.


Im Zeitraum dieser Preissteigerung sind die Zinssätze kontinuierlich gesunken, der − meist verwendete Richtzins − Euribor pro Jahr sank innerhalb der letzten drei Jahren von 5,22% auf 2,26%.

Andererseits belegen die Daten, dass die Entwicklung der Preissteigerung für Wohneigentum einen Gegensatz zum Einkommensrückgang der Familien darstellt.

Daten des Verbands der Spanischer Wohnungskooperativen belegen, dass der Durchschnittspreis einer Wohnung von 75 Quadratmetern in Spanien in den letzten zwölf Jahren um 85,46 Prozent angestiegen ist, während das Familienjahreseinkommen im gleichen Zeitraum nur um 55 Prozent zunahm.

Der Preis für eine 75 Quadratmeter grosse Wohnung stieg demzufolge von durchschnittlich 58.171 Euro im Jahr 1991 auf rund 107.884 Euro in 2002. Im gleichen Zeitraum nahm das Durchschnittseinkommen einer Familie von 10.989 Euro in 1991 auf 17.080 Euro im vergangenen Jahr zu.

Aufgrund dieser beiden Umstände ist der finanzielle Aufwand von Familien zum Erwerb von Wohneigentum kontinuierlich auf über 43 Prozent des Bruttoverdienstes angestiegen.

Gemäss den Daten des Nationalen Statistikinstituts (Instituto Nacional de Estadística INE) ist die Miete von Wohnungen im Jahr 2003 genau wie 2002 um 4,3% gestiegen

Der Anstieg des Mietpreises und die geringe Verfügbarkeit von Mietwohnungen sind die Gründe für den Boom der Preise von Wohneigentum.

Bis wohin steigt die Immobilienluftblase noch?....

Der Preis für Wohnungen freier Träger stieg 2003 um 17,3%

Zum Jahresende 2003 betrug der Durchschnittspreis für Wohnungen freier Bauträger 1.511,12 Euro pro Quadratmeter, damit lag er 17,35% über dem Wert von 2002, gemäss Daten des für die Bauwirtschaft zuständigen Ministeriums. Diese Zahlen belegen einen Anstieg der durchschnittlichen Preissteigerung von Wohnungen im vergangenen Jahr, mit einer Erhöhung von fast einem Prozentpunkt gegenüber den 16,6% des Jahres 2002.

Die Statistik zur Entwicklung der Wohnungspreise ist ein eindeutiges Indiz für Heterogenität, die der Immobilienmarkt sowohl in den unterschiedlichen geographischen Gebieten als auch bezüglich der Art der Wohnungen aufweist.

In diesem Sinn ist der grössere Preiszuwachs von zwanzig Jahre alten Wohnungen hervorzuheben, die 2003 um 19,9% teurer wurden und deren Quadratmeterpreis auf 1.427,60 Euro anstieg. Wohnungen, die vor weniger als einem Jahr gebaut wurden, haben dagegen mit 16,7% den geringsten Preisanstieg zu verbuchen (1.731,08 Euro pro Quadratmeter).

Die Provinzen von Madrid, Andalusien und Katalonien sind die Regionen mit den stärksten Anstiegen der Wohnungspreise 2003, wohingegen die Zunahme in Navarra, Galicien und auf den Kanaren gemäsigter waren.

Der Preis für Wohneigentum auf den Kanaren nahm um 10,2% (1.368,2 Euro) zu.

3.2 Zweitwohnsitz auf Teneriffa TOP

Der Markt für Zweitwohnsitze bzw. Ferienwohnungen in Spanien ist trotz der Preissteigerungen der letzten zehn Jahren von rund 150% noch immer im Aufschwung. Die Nachfrage nach diesen Wohnungen ist um fast 130% gestiegen, dies ist einer der Gründe für die starke Dynamik, die der spanische Immobilienmarkt derzeit aufweist.
In den vergangenen zehn Jahren entstanden viele Neubauten, vor allem an den Küsten des Festlands, auf den Kanarischen Inseln und auf den Balearen. Die Indikatoren zeigen allerdings, dass diese Dynamik in den nächsten fünf Jahren andauern wird, bei andauernd guter Nachfrage.
Das kontinuierliche Ansteigen des Wohnsitztourismus im vergangenen Jahrzehnt erklärt mit, warum in der spanischen Volkswirtschaft der Tourismus und die Bauwirtschaft 12% bzw. 14% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaften.
Untersuchungen in Zusammenhang mit der Zunahme an Wohnungen als Zweitwohnsitz in Spanien belegen an erster Stelle ein starkes Ansteigen an ausländischen Touristen, die sich in Privatunterkünften einquartieren. Einige der vorliegenden Daten zeigen, dass im Zeitraum von 1997 bis 2003 der Anstieg 97,3% betrug. Die Untersuchung betont die Anpassung an die Anforderungen einer neuartigen ausländischen Nachfrage und an eine nationale Nachfrage mit höheren Ansprüchen. Hierin liegen die Gründen für die Zunahme an Einfamilienwohnraum und deren verbesserte Qualität.
Der genannten Untersuchung zufolge sind rund 10% der in Feriengegenden ansässigen Personen Ausländer, die mehrheitlich aus Ländern wie Grossbritannien, Deutschland, Frankreich oder Italien stammen. Aus diesem Grund kann man sagen, dass über die Hälfte der Wohnungen, die in den kommenden Jahren verkauft und als Zweitwohnsitz genutzt wird, von europäischen Ausländern gekauft wird, dies auch dank der vom Euro geschaffenen Stabilität. Die übrigen Wohnungen decken die steigende nationale Nachfrage, die traditionelle Ferienziele bevorzugt und gleichzeitig den Erwerb einer Wohnung als Investition betrachtet.
Das Profil der Nachfrager verändert sich, vor allem das Alter der Käufer sinkt, der Selbständige ersetzt den Vorruheständler oder Pensionär, der einen Ort für seinen Altersruhesitz sucht.
Traditionell werden Spanier die wichtigsten potentiellen Kunden bleiben, aber die Nachfrage durch Ausländer in den letzten Jahren verstärkt diesen Wohnsitztourismus.
Den letzten vom Aussenhandelsinstitut veröffentlichten Daten ist zu entnehmen, dass 35% der in Spanien verkauften Wohnungen von aus Grossbritannien stammenden Ausländern und 31% von Deutschen erworben werden.
Der Zweitwohnsitz ist eine sicherer Wertanlage mit einer bemerkenswerten Rendite. Der Markt für Zweitwohnsitze ist stabiler als die Wirtschaftszyklen, eine mangelnde Nachfrage in einer Region oder einem Land wird durch die Stärkung eines anderen Orts ausgeglichen.
Die wichtigsten Nachfragegebiete Spaniens sind Andalusien, die Region von Valencia und die Kanarischen Inseln. In den letzten Jahren verzeichnen auch neue Gebiete wie Murcia oder Almería einen starken Nachfragezuwachs. Die Nachfrager suchen meist eine natürliche Umgebung mit attraktivem Angebot an Freizeiteinrichtungen und Dienstleistungen.

3.3 Internationaler Tourismus auf Teneriffa TOP

China verfolgt das ehrgeizige Anliegen, sich zu einem wichtigen Zielort für den internationalen Tourismus zu entwickeln und die Zahlen ausländischer Besucher sind weiterhin im Ansteigen. Innerhalb nur eines Jahrzehnts hat sich das einst spärliche Angebot an Unterkünften sowohl qualitativ als auch zahlenmässig vollständig gewandelt, mittlerweile gibt es 57 Fünf−Sterne−Hotels und rund 5000 weitere Hotels, wie den Daten der Nationalen Tourismusverwaltung zu entnehmen ist, die jährliche Steigerungsrate in der Tourismusindustrie seit 1979 beträgt 20%. Gemäss Schätzungen der Welttourismusorganisation wird China im Jahr 2020 weltweit an erster Stelle aller Tourismusziele liegen, gefolgt von Frankreich, den USA und Spanien, das dann von rund 73 Millionen Touristen besucht werden wird.

Die Einkommenszuwächse und mehr Freizeit der chinesischen Bevölkerung, sowie die starke nationale Währung und Erleichterungen beim Erhalt von Devisen haben sowohl den internen Tourismus als auch Reisen der Chinesen ins Ausland begünstigt. Im vergangenen Jahr stieg der Tourismus im Land um 14,68% an, wobei jeder Besucher durchschnittlich 113,53 €/Tag ausgab.

Von den chinesischen Touristen, die ins Ausland reisten, haben annähernd zwei Millionen Pauschalreisen im Reisebüro gebucht, ein Anstieg von 60% gegenüber dem Vorjahr.

Von diesen guten Daten ausgehend, möchte die chinesische Regierung im Land ein Klima schaffen, das ausländische Investoren anzieht, indem sie China als Tourismusziel sowohl von kulturellem Interesse als auch für Sonnen− und Strandurlaube bekannt macht, so wie es das Nachbarland Thailand seit längerem tut.

Vor diesen Perspektiven beginnen spanische Hotelketten sich auf dem Markt des bevölkerungsreichsten Landes der Erde zu positionieren, gleiches tun Unternehmen wie Chupa Chups, Alsa und Nutrexpa, die bereits seit Jahren vor Ort präsent sind.

Globalia befindet in den abschliessenden Verhandlungen mit der chinesischen Regierung, Air Europa wird dann ab dem Sommer 2004 Direktflüge nach Peking anbieten. Es wird die erste spanische Fluggesellschaft sein, die von Spanien direkt nach China fliegt. Die Strecke wird zunächst dreimal pro Woche geflogen, wobei das Ziel ist, eine tägliche Verbindung anzubieten.

Die spanische Hotelkette Sol Meliá hat mit dem Bau eines Hotels ins Schanghai begonnen, die Investition hierfür beträgt 200 Millionen Dollar. Das Fünf−Sterne−Hotel der Luxusklasse mit 700 Zimmern wird voraussichtlich Anfang 2006 eröffnet.

Renthotel hat ein Abkommen geschlossen, das das Betreiben von zwei Hotels umfasst, die von einem portugiesischen Partner der Kette in Schanghai und Kanton erbaut werden. Diese beiden Stadthotels werden in Form von zwei Türmen mit über 20 Stockwerken und jeweils 400 Zimmern errichtet.

Die katalanische Unternehmensgruppe Husa hat einen Vertrag mit der Restaurationsbetreibergruppe Arturo geschlossen, Ziel ist die Analyse der Möglichkeiten für die Eröffnung eines Betriebs im Bereich Catering in China.

Unter den ausländischen Ketten sind insbesondere Marriot, Bass Hotels und Starwood stark in China vertreten. Die letztgenannte Kette hat ein Abkommen mit der Firma Shanghai HongTa Hotel geschlossen, das die Verwaltung eines Hotels in Schanghai betrifft. Die Gruppe Accor, die bereits acht Hotels in der Region betreibt, beabsichtigt die Eröffnung eines weiteren Novotel in Peking.

Die öffnung des chinesischen Dienstleistungssektors für ausländische Investitionen, eine zwingende Forderung der Welthandelsorganisation (WTO), weckt bei ausländischen Investoren insbesondere bei Reiseveranstaltern, Betreibern von Touristenhotels, von Freizeitparks und Anbietern anderer Dienstleistungen des Tourismusbereichs wichtige Erwartungen. Im Hotelsektor wird beispielsweise eine vollständig mit ausländischem Kapital finanzierte Investition möglich werden, sobald China vier Jahre Mitglied der WTO ist. Hinzu kommen die Vorbereitungen der Olympischen Spiele im Jahr 2008, für die, einem Bericht des Hong Kong Trade Development Council zufolge, allein in der Stadt Peking Investitionen in Höhe von 34.000 Millionen Dollar vorgenommen werden.

4 Börse auf Teneriffa TOP

China ist auf dem Weg, sich in einen Markt des 21. Jahrhunderts zu verwandeln, seit der Aufnahme in die Welthandelsorganisation ist es zu bedeutenden änderungen bei Investitionen mit ausländischem Kapital gekommen, wobei die Wachstumsraten so stark zunehmen, dass Investitionen in chinesische Unternehmen mittelfristig zweifellos eine aussergewöhnliche Rentabilität erwarten lassen.

China hat sich in ein transparentes Land verwandelt und ausländische Investitionen haben beachtliche Zuwachsraten erreicht. Heute liegt China weltweit an zweiter Stelle bei ausländischen Investitionen. In den vergangenen Jahrzehnten hat das Land einen starken Wandel durchlebt von einem Staat, in dem die Mehrzahl der industriellen Produktion in staatlichen Unternehmen hergestellt wurde, diese machen heute nur noch 19% der Firmen aus. Es existiert ein grosser interner Markt, der zu geringen Produktionskosten und mit sehr qualifiziertem Personal Technologien für den externen Markt herstellt.

Seit 1996 ist Chinas Wirtschaftsleistung konstant gestiegen, durchschnittlich um das Doppelte des weltweiten Mittelwerts und die Exporte belaufen sich auf 4% des weltweiten Handels. In den letzten Jahren lag das BIP an vierter Stelle weltweit.

Die Landflucht der chinesischen Bevölkerung in die Städte ist beträchtlich, ebenso wie die Ausgaben für Wohnung, Auto, Technologien u.a..

Das Fieber für öffentliche Verkaufsangebote chinesischer Unternehmen hat sich auf den wichtigsten internationalen Finanzmärkten ausgebreitet, seit das bedeutendste chinesische Immobilienunternehmen Property and Casualty Co. am ersten Tag auf dem Markt um 50% gestiegen ist. Das führte dazu, dass die materielle Absicherung dieser öffentlichen Verkaufsangebote bezüglich der Resultate gestiegen ist.

Anschliessend kam Ctrip.com International am 9/12/2003 und erhielt den besten Abschlusskurs der letzen drei Jahre am wichtigsten Börsenplatz, in New York. Der Preis des öffentlichen Verkaufsangebots lag bei $18 und am Nachmittag wurde es im Nasdaq mit 37,75 notiert. Das entspricht einem Anstieg um 108%.

Das öffentliche Verkaufsangebot von China Life war das höchste des Jahres 2003 und wurde für einen Betrag von 3.000 Millionen $ wahrgenommen. Die grösste chinesische Versicherungsgesellschaft wurde am Markt mit $15,35 bis $18,80 eingeführt, was 11,5 bis 14 Mal den im Jahr 2004 erwarteten Gewinn des Unternehmens entspricht und 1,4 Mal den Gewinnen des Vorjahres. Dies bedeutet, dass die Bewertung des Markts die China Life auf gleichem Niveau mit den europäischen Versicherern (1,3 Mal des Werts ihres Gewinns) und etwas preiswerter als die chinesischen Versicherer (1,5 Mal ihren Gewinn) einstuft.

Das öffentliche Verkaufsangebot erfolgte zu 95% an Grossinvestoren (Banken und Investitionsfonds) und nur zu 5% an Einzelhändler, dies zeigt klar das Interesse, das rund um die Verkaufsangebote besteht und führte dazu, dass ein Grossteil der Investoren auf dem regulären Markt Aktien kauften, nachdem das Unternehmen notiert war. Das Unternehmen wurde erstmals am Mittwoch, den 17. Dezember an der Börse von New York mit einem Ausgabepreis von 23,25 $ notiert und lag im Januar 2004 bei einem Wert von 35,60 $. Ausserdem wird die Firma seit dem 18. Dezember 2003 an der Börse von Hong Kong gehandelt.

Im Jahr 2002 hat China Life einen Pro−forma−Nettogewinn von 4,52 Billionen Yuan erzielt, Analysten erwarten für 2003 eine Steigerung auf 5,3, dann auf 6,8 Billionen im laufenden Jahr 2004 und schliesslich 8,5 Billionen im Jahr 2005. Das Unternehmen hat die Marktführerschaft in den grössten Städten (Beijing y Shangai) von seinem Wettbewerber Ping An Insurance Co. übernommen. Im ganzen Land beträgt der Marktanteil von China Life 51% des Versicherungsmarkts bei Einzelversicherungen und 69% bei Unfallversicherungen, die Aktiva haben einen Wert von 25.600 Millionen Dollar. Die Versicherungsprämien der chinesischen Versicherer sind um 37,7% gestiegen, weltweit lag der Zuwachs in diesem Bereich bei nur 2,6%. Der chinesische Versicherungsmarkt ist noch sehr jung.

Die Faktoren, die dafür sprechen, dass China Life seine Marktführerschaft in 2004 behaupten wird, sind:

  • Das schnelle Wirtschaftswachstum Chinas, das sich in starken Zuwächsen beim Pro−Kopf−Einkommen ausdrückt.
  • Das überdurchschnittliche Wachstum der Mittelklasse und das in den vergangenen Jahren registrierte Altern der Bevölkerung.
  • Der schnelle Wechsel des chinesischen Sozialsystems, das von einer zu 100% staatlichen Sozialversicherung zu einem gemischten System übergegangen ist und privaten Unternehmen den Zugang klar geöffnet hat.

Anstieg der Nachfrage nach hoch entwickelten Versicherungsprodukten (Pensionsplänen)
Das letzte öffentliche Verkaufsangebot im März 2004 ist das von Semiconductor Manufacturing International Corporation (SMI), einer der weltweit führenden Halbleiter−Giessereien. Die Gruppe steuert die Halbleiterproduktion sowohl ihrer eigene Kunden als auch bei Dritten, innerhalb und ausserhalb Chinas, und verfügt über umfangreiches Know−how beim Design und der Produktion von Kreisläufen sowie bei deren Versuchsläufen und Inbetriebnahme.

Zu dem umfassenden Kundenstamm von SMI gehören angesehene Firmen, die in ihren Produkten die von dieser Gruppe hergestellten Halbleiterkreise einbauen. Hierzu zählen u.a. so bekannte Firmen wie Fujitsu Limited, Infineon Technologies AG, Samsung Electronics Co. Ltd., STMicroelectronics Pte. Ltd. and Texas Instruments Incorporated.

China hat sich als globales Produktionszentrum für elektronische Produkte etabliert, die sowohl in China als auch im Rest der Welt benutzt werden. Nicht zuletzt zeigt sich dies in den Verkaufszahlen dieses Markts in China, der von 20,2 Billionen US$ in 1999 auf 77,1 Billionen US$ im Jahr 2002 gestiegen ist.

Beim öffentlichen Verkaufsangebot wird’s Motorola 11% des Unternehmens erwerben, die erklärt die Zunahme der Nachfrage an Aktien, noch bevor die Deutsche Bank und Credit Suisse First Boston die Ausgaben an die NYSE bringen konnten. Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe beträgt die Nachfrage bei den Einzelhändlern 270 Mal und bei Grosshändlern 20 Mal das Angebot.

5 Vorsorge auf Teneriffa TOP

Es handelt sich um Lebensversicherungen, bei denen der Versicherungsnehmer das Risiko einer Investition eingeht. Das heisst, das Unternehmen, bei dem die Versicherung abgeschlossen wird, investiert die geleisteten Beiträge in die vom Kunden gewählte Option der verschiedenen Möglichkeiten, die der Vertrag vorsieht (normalerweise verschiedene Fonds oder Wertpapierdepots).

Auf dem Markt werden diese Finanzprodukte unter unterschiedlichen Bezeichnungen angeboten (ohne dabei immer zu erwähnen, dass es sich um Lebensversicherungen handelt), vielfach als "Depots" tituliert wird die vorteilhafte Behandlung bei der Einkommenssteuer IRPF hervorgehoben, um zu betonen, dass der Kunde den Wechsel seiner Investition "ohne steuerliche Strafe" vornehmen kann.

Die steuerliche Behandlung hängt von der Erfüllung einer der beiden folgenden Bedingungen ab:

  • Dass dem Versicherungsnehmer nicht die Möglichkeit eingeräumt wird, das Ziel der Investitionen zu ändern, oder
  • Dass das Ziel der Investitionen Aktien oder Anteile an Fonds zur Investition sind, die zuvor im Vertrag festgelegt werden und bestimmte gesetzliche Vorgaben erfüllen müssen oder es sich um Wertpapierdepots mit unterschiedlichen Risikoniveaus und unter Beachtung bestimmter Bedingungen (insbesondere bezüglich ihrer Geeignetheit für die Investition der spezifischen Rücklagen der Versicherungsgesellschaften und um nicht mehr als 10) handelt.

Sofern diese Bedingungen erfüllt sind, kommt ihre Rentabilität in den Genuss der bei der IRPF für in Form von Kapital ausgezahlten Lebensversicherungen vorgesehenen Ermässigungen, wobei die Höhe der anfänglich geleisteten Zahlungen berücksichtigt wird. Die Zahlung unterliegt einer Abschlagszahlung (früher von 18% und ab diesem Jahr von 15% bzw. in der von der Regierung für das entsprechende Steuerjahr festgesetzten Höhe).

Wenn die genannten Bedingungen nicht erfüllt sind, werden jedes Jahr die Wertveränderungen der Aktiva, in die Investition erfolgte, als Einkünfte aus Kapitalvermögen betrachtet, auf die die zuvor erwähnten Ermässigungen nicht anwendbar sind.

Werden diese Fonds 5 Jahre oder länger behalten, so reduziert sich die betreffende Steuerbasis um 75% der erzielten Wertzuwächse.

Weitere Sonderfonds sind die von ING Nationale Nederlanden und anderen Unternehmen vertriebenen SPARPLäNE MIT GARANTIE. Bei diesen werden monatliche Einzahlungen von 60,10 Euro oder mehr vorgenommen, wobei die garantierte Rentabilität bei durchschnittlich 3,6% und mehr liegt, in Abhängigkeit vom offiziellen Geldpreis zum jeweiligen Zeitpunkt. Die Besonderheit dieses Produkts besteht darin, dass es nicht pfändbar ist. Eine weitere Eigenheiten ist, dass erst mit Auszahlung des Fonds, normalerweise nach 10 oder mehr Jahren, die Wertzuwächse als aussergewöhnliche Einkünfte in der IRPF veranlagt werden. Dieses Produkt ist wie ein altertümlicher Sparstrumpf, da das Unternehmen gestattet, den Fonds zu jedem beliebigen Zeitpunkt aufzulösen. In diesem Fall wird eine Kommission fällig, deren Höhe von der bis zum vereinbarten Ende der Laufzeit verbleibenden Zeit abhängt.

FCSC − Financial Consulting Services Canarias

Das Unternehmen und Herausgeber auf Teneriffa TOP

FINANCIAL CONSULTING SERVICES CANARIAS wurde im Jahr 2004 als Beratungsfirma für Steuern, Arbeitsrecht, Immobilien und Investitionen gegründet. Unser Ziel ist es, Unternehmen einen umfassenden Service anzubieten, der neue Bereiche wie juristische Beratung, Durchführbarkeit und Investition in Neue Projekte und deren Bewertung, Unternehmenskauf und −verkauf, Beratung, Umsetzung von DV−Diensten und Weiterbildung beinhaltet.

Wir von der FCSC sind der festen überzeugung, dass das Angebot eines Katalogs an Dienstleistungen, wie wir es bieten, eine gute Basis darstellt und unseren Mandanten einen Zusatznutzen bringt. Diese Philosophie ist das Rückgrat unserer Firma. Jeder unternehmerische Aspekt kann von uns analysiert, in die gewünschte Richtung gelenkt und verwaltet werden, dank eines Teams von Fachleuten unterschiedlichster Gebiete.

Unsere Zeitschrift wird einmal pro Quartal unentgeltlich erscheinen. Unser Anliegen ist es, unseren Mandanten nützliche und interessante Informationen zu übermitteln.

Es nähert sich das Ende des ersten Quartals dieses Jahres und im April werden die ersten vierteljährlichen Steuerzahlungen fällig, u.a. die Mehrwertsteuer I.G.I.C, Steuerabzüge, etc.

Im neuen Quartal kommen wichtige Themen auf uns zu, unter anderem wird die Einkommenssteuererklärung für das Jahr 2003 und die Vermögenssteuer fällig, die Buchhaltung des vergangenen Jahres ist zu hinterlegen, usw.

COLUMNA Nº1 VERTICAL EN LATERAL IZQUIERDO

Unsere Leistungen auf Teneriffa TOP

ALLGEMEINE UNTERNEHMENSBERATUNG auf Teneriffa

  • Gründung von Gesellschaften und Gütergemeinschaften
  • Suche und Beantragung von Namen für die Gesellschaft
  • Auflösung von Gesellschaften
  • Arbeiten für bereits gegründete Gesellschaften:
    • änderung des Geschäftssitzes einer S.A. bzw. S.L.
    • änderungen der Struktur der Verwaltungsorgane einer S.A. bzw. S.L.
    • Erhöhung oder Senkung des Gesellschaftskapitals einer S.A. bzw. S.L.
    • änderung des Geschäftszwecks einer S.A. bzw. S.L.
    • Anpassung einer Gesellschaft an die geltenden gesetzlichen Vorschriften
    • änderungen in Zusammenhang mit dem Euro
    • Fusion, übernahme und Aufteilung von Gesellschaften
    • Ver− und Ankauf von Gesellschaftsanteilen
    • Einberufung von Gesellschaftsversammlungen

ARBEITSRECHTLICHE BERATUNG TOP

  • Berechnung und Erstellung von Gehaltsabrechnungen sowie von Forrmularen der Sozialversicherungsbeiträge.
  • Erstellung und Erledingung von:
    • An− und Abmeldung sowie Datenänderung von Arbeitnehmern Unternehmensbescheinigungen.
    • Abfindungen und Kündigungsschreiben.
    • Mitteilungen über Arbeitsunfälle.
    • Diverse Schreiben (Klagen, Bescheinigungen, Anträge, etc.).
  • Erstellung von Berichten über die Arbeitkosten des Unternehmens.
  • Beratung über Zuschüsse für das Unternehmen bei Abschluss bestimmter Arbeitsverträge.

STEUERBERATUNG auf Teneriffa TOP

  • Erstellung von Formularen für die entsprechenden Steuern:
    • Modell 110, 111, 115 und 124
    • Modell 130 und 131
    • Modell 202
    • Modell 420
    • Jahresabschlüsse (180, 190, 425, 415 und 347)
  • Einkommens− und Vermögenssteuer
  • Körperschaftssteuer
  • Laufende Beratung zu Steuer− und Buchhaltungsfragen
  • Regelmässige Information über steuerliche Verpflichtungen
  • Anmeldung der Gewerbesteuer I.A.E ( Modell 845, 846, 036 und 037)
  • Untersuchung und Erstellung von Modulen

BUCHHALTERISCHE BERATUNG auf Teneriffa TOP

  • Führen der Buchhaltung
  • Amortisationen

INVESTITIONSBERATUNG auf Teneriffa TOP

  • Versicherungen
  • Sparpläne mit Garantie
  • Pensionspläne
  • Investitionsfonds

IMMOBILIENBERATUNG auf Teneriffa TOP

  • Kauf und Verkauf von Immobilien
  • Vermietungen
  • Ersterwerb neuer Immobilien

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.fcstf.com

Markt und Finanzen

1 Steuerrecht auf Teneriffa

1.1 Die neue Buchhaltung

Die neue Buchhaltung verpflichtet zur Anwendung von Techniken der Rechnungsprüfung, die bislang nicht eindeutig geregelt sind

Die Anwendung der neuen internationalen Vorschrift für die Buchhaltung bedarf einer Zusatzqualifizierung des Rechnungsprüfers, da er zusätzliche Prüfungstechniken anwenden muss, die bislang zum Teil in Spanien nicht reguliert sind.

Dies ist eine der wichtigsten Folgerungen der Tagung zur Einführung in die NIC, die vom Ersten Verband des Instituts der Vereidigten Buchprüfer in Madrid durchgeführt wurde. Die an der Veranstaltung teilnehmenden Fachleute bewerteten die “NIIF” (internationalen Buchhaltungsvorschriften) als umfassend und komplex, was ihr Verständnis erschwert. Hinzu kommt, dass in den spanischen Normen bspw. das Vorsichtsprinzip verwurzelt ist, das in den neuen Vorschriften bei der Darstellung eines treuen Bilds an Gewicht verlieren; andere Normen hingegen gewinnen an Bedeutung, wie der Vorrang des Fondskonzepts vor dem der Form.

Bezüglich der Fristen für die Einführung der internationalen Buchführungsvorschriften haben die auf der Tagung versammelten Experten die Verzögerung bei der Verabschiedung einiger Teile hervorgehoben, die ein gewisses Mass an Unsicherheit bei Unternehmen schafft und unternehmerische Entscheidungen erschwert bzw. verzögert, was wiederum grosse Auswirkungen auf die Arbeit des Buchprüfers hat.

Bezüglich möglicher Auswirkungen in den verschiedenen Unternehmenssektoren bei der Anpassung der NIC zeigten sie sich zuversichtlich, da die Änderungen der bei der Erstellung der Jahresabschlüsse anwendbaren Kriterien ihrer Meinung nach eine Stärkung der Unternehmen bringt, sofern diese den Investoren, Analysten, Banken und anderen Körperschaften angemessen erklärt würde.

Es gibt allerdings Sektoren, in denen die Sorge um die korrekte Anwendung der neuen Vorschriften recht gross ist, da diese zum einen Auswirkungen auf das Eigenkapital haben und zum anderen aufgrund der grösseren Volatilität, die einige der Vorschriften bei der Erstellung der Bilanzen bewirken.

Die neue Buchhaltung untersagt das Amortisieren des Firmenwerts

Die für die Entwicklung der internationalen Buchhaltungsvorschriften zuständige Behörde hat die Vorschriften für Fusionen und Geschäftsverbindungen, Geschäftsunterbrechungen, Banken und Versicherungsverträge veröffentlicht. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört das Verbot, den Firmenwert zu amortisieren.

Das IASB (International Accounting Standard Board) hat eine Reihe von Buchhaltungsvorschriften veröffentlicht, die ab dem 1. Januar 2005 für Unternehmensgruppen gelten, die in der EU notiert sind. Unter den wichtigsten Neuheiten sind insbesondere solche zu betonen, die Fusionen und Geschäftsverbindungen betreffen.

Eine bedeutende Änderung ist das Verbot der Abschreibung des Firmenwerts. Diese Vorschrift gilt bereits in den USA und bedeutet in der Praxis einen weiteren Schritt bei der Suche nach Angleichung der europäischen und amerikanischen Buchhaltung.

Das Verbot der Abschreibung des Firmenwerts bedeutet eine entscheidende Änderung bei der Bewertung von Geschäftsoperationen zur Verwaltung oder beim Kauf von Aktiva. Mit dem Amortisationsverbot des Firmenwerts entsteht die Verpflichtung, mindestens einmal pro Jahr einen Test zum Wertverlust durchzuführen. Die Vorschrift (NIIF 3) schreibt ebenfalls vor, dass bei sämtlichen Geschäftsverbindungen ein Käufer zu nennen ist, dies wird dazu führen, dass die Methode des Kaufs bei der Bewertung der Aktiva und Passiva der erworbenen Unternehmen benutzt wird. Darüber hinaus können die Kosten nachträglicher Umstrukturierungen bei Fusionen oder Geschäftsverbindungen nicht als Passiva zum Kaufdatum verbucht werden. Die Vorschrift bedeutet weiterhin eine begrenzte Überprüfung der Normen zum Verschleiss von Aktiva und immateriellen Anlagegütern.

Das Verbot der Abschreibung des Firmenwerts und die Notwendigkeit der Durchführung eines Verschleisstests bedeuten eine zusätzliche Schwierigkeit für die Buchhalter der Unternehmen, da es nicht dasselbe ist, den Firmenwert über 20 Jahre zu amortisieren wie eine Bewertung vorzunehmen, die eine viel detaillierte Analysearbeit erfordert.

Brüssel fordert eine Änderung der Vorschrift zu Derivaten, da der Streit zwischen der CE und dem IASB andauert. Brüssel verlangt die Anpassung einer der Vorschriften an die Forderungen des Finanzsektors. Das IASB hat das polemische Gesetz 39 veröffentlicht, das die buchhalterische Behandlung dieser Finanzprodukte reguliert. Die Behörde hat allerdings angekündigt, dass sie die Verhandlungen fortsetzen wird, um zu einem für den Banksektor befriedigenden Ergebnis zu kommen. Banken und Versicherungen befürchten, dass die Bewertung von Derivaten zu Marktwerten (wie es die Vorschrift vorsieht) die Volatilität ihrer Erträge erhöht. Die USA haben bereits eine ähnliche Regelung eingeführt. Das IASB hat ebenfalls die Vorschrift über Versicherungsverträge und unterbrochene Geschäftsoperationen verabschiedet.

Es bleibt abzuwarten, in welche Richtung sich die Angelegenheit entwickelt und wie die bestehenden Fragen beantwortet werden.

1.2 Nicht Ansässige

Eine der Änderungen des Haushaltsgesetzes betrifft natürliche Personen, die nach Spanien ziehen und somit hier ihren Steuerwohnsitz haben, sie erhalten nun die Möglichkeit, anstelle der Einkommenssteuer die Steuer für Einkünfte Nicht-Ansässiger zu zahlen. Hierfür sind einige grundlegende Voraussetzungen zu erfüllen:

Die Veranlagung betrifft das Steuerjahr, in dem der Wohnortwechsel stattfindet und die fünf darauf folgenden Steuerjahre.

Die natürliche Person darf in den zehn Jahren vor dem Ortswechsel nicht in Spanien ansässig gewesen sein.

Der Umzug ins spanische Hoheitsgebiet muss Folge eines Arbeitsvertrags sein. Die Vorschrift macht keine Aussage zu Fällen, in denen ein Arbeitsverhältnis, das Grund für den Wohnortwechsel war, beendet und durch ein anderes ersetzt wird, das die übrigen Bedingungen erfüllt. Ist das Arbeitsverhältnis, das Grund für den Umzug war, während des gesamten Zeitraums beizubehalten? Eine der Voraussetzungen, die das Gesetz nennt, ist, dass die Arbeitseinkünfte, die “aus diesem Arbeitsverhältnis resultieren, nicht steuerfrei sind”, hieraus lässt sich ableiten, dass der Steuerpflichtige mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses und Beginn einer neuen Tätigkeit die Möglichkeit der Veranlagung als Nicht-Ansässiger verliert. Uns erscheint es nicht logisch, dass diese Bedingung erfüllt sein muss, wenngleich zunächst die Ausführungsbestimmungen des Gesetzes bzw. die Auslegungen dieser Vorschrift durch die Allgemeine Steuerdirektion abzuwarten sind.

Der tatsächliche Arbeitsort muss in Spanien liegen. Wir meinen, dass diese Voraussetzung in einem weiten Sinn zu interpretieren sind. Die Tatsache, dass eine Arbeit einen sporadischen Aufenthalt des Arbeitnehmers im Ausland beinhaltet, dürfte die Inanspruchnahme dieser Vorschrift nicht beeinträchtigen. Als wichtigsten Gesichtspunkt betrachten wir, dass die Arbeitsstelle, an der gewöhnlich die Arbeit ausgeübt wird, in Spanien liegt.

Die Arbeiten müssen für ein in Spanien ansässiges Unternehmen oder für eine permanente Niederlassung eines nicht in Spanien ansässigen Unternehmens ausgeübt werden.

Die Arbeitseinkünfte aus diesem Arbeitsverhältnis dürfen nicht steuerfrei in der Steuer für Einkünfte Nicht-Ansässiger (IRNR) sein. Das Ziel dieser Vorschrift ist eindeutig, wenngleich der Wortlaut wenig zutreffend scheint, da in der IRNR Einkünfte steuerfrei sind, die gemäss Artikel 7 des Einkommenssteuergesetzes steuerbefreit sind. Wird also das Arbeitsverhältnis, das Grund für den Umzug war, beendet, und dem Arbeitnehmer aus diesem Grund eine Abfindung gezahlt, so kann diese steuerfrei sein, das bedeutet jedoch, dass der Arbeitnehmer nicht mehr in der IRNR veranlagt werden kann und somit der regulären spanischen Einkommenssteuer unterliegt, wenngleich das Einkommen in diesem Fall steuerfrei ist (es sei denn, wir argumentieren dahin gehend, dass die Abfindung nicht in Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis steht, sondern Folge dessen Beendigung ist).

Bei Einkünften, die in der IRNR steuerfrei sind und deren Befreiung in der allgemeinen Einkommenssteuer nicht gilt. Dies ist beispielsweise der Fall bei Einkünften aus Dozententätigkeiten bei Ausschreibungen der Spanischen Agentur für Internationale Zusammenarbeit. Diese Dozenten können das Sondersystem nicht nutzen und unterliegen der allgemeinen Einkommenssteuer.

Sofern eine Veranlagung in der Steuer für Einkünfte Nicht-Ansässiger erfolgt, unterliegt der Steuerpflichtige der realen Steuerpflicht in der Vermögenssteuer.

Das Finanzministerium wird die Vorgehensweise zur Wahrnehmung der beschriebenen Option festlegen.

Es erscheint kompliziert, allgemeine Kriterien festzulegen, die es a priori erlauben, zu entscheiden, in welchen Fällen die allgemeine Einkommenssteuer und in welchen die IRNR vorteilhafter ist, da diverse Aspekte wie Art und Höhe der Einkünfte, die familiäre Situation, die Einkünfte des Ehegatten, die Absicht, eine Wohnung in Spanien als ständigen Wohnsitz zu erwerben, das Vermögen des Steuerpflichtigen, usw. zu berücksichtigen sind. In jedem Fall liegt die Einkommensschwelle, ab der eine individuelle Analyse zu empfehlen ist, bei etwa 32.000 Euro Jahreseinkommen. Die wichtigsten Effekte, bei der Wahl des beschriebenen Systems sind:

  • Die Anwendung der Steuer für Einkünfte Nicht-Ansässiger betrifft die Gesamtheit der vom Steuerpflichtigen erzielten Einkünfte ohne Begrenzung auf Einnahmen aus persönlicher Arbeit. Hierbei ist zu berücksichtigen, welche Einkünfte in Spanien erzielt wurden, welche Einkünfte steuerfrei sind, die Zusammensetzung der Besteuerungsgrundlage, die auf die jeweilige Einkommensart anwendbaren Steuersätze und die indirekte Steuerbelastung aufgrund der Erfüllung formaler Verpflichtungen.
  • Die Steuerlast für Einkünfte aus persönlicher Arbeit beträgt 25%, der allgemeine Steuersatz der IRNR. Dieser Satz gilt für die gesamten Einkünfte, deshalb:
    • Sind die Ermässigungen von 40% im Fall von aussergewöhnlichen Einkünften oder von über mehr als zwei Jahren erzielten Einnahmen nicht anzuwenden.
    • Steuerabzüge können nicht geltend gemacht werden (wie die Beiträge zur Sozialversicherung, der Gewerkschaft oder für Berufskammern)
  • Vermögenszuwächse unterliegen einem Steuersatz von 35%, unabhängig von der Zeit, die der übertragene Vermögensgegenstand Eigentum des Steuerpflichtigen war (gegenüber 15% sofern der Vermögensgegenstand dem Verkäufer länger als ein Jahr gehört hat). Auch die Befreiung der Steuer auf Vermögenszuwächse aus dem Verkauf einer Wohnung, die als ständiger Wohnsitz diente, und die in den Erwerb einer neuen Wohnung reinvestiert werden, entfällt. Ein Vorteil für Steuerzahler der Steuer für Einkünfte Nicht-Ansässiger ist, das nur folgende Vermögenszuwächse steuerpflichtig sind:
    • Für von in spanischem Territorium ansässigen Unternehmen oder Behörden ausgegebene Schuldverschreibungen.
    • Für andere Umlaufvermögen auf spanischem Territorium oder Rechte, die in spanischem Territorium erfüllt bzw. ausgeübt werden.
    • Wenn sie direkt oder indirekt aus Immobilien stammen, die sich im spanischen Territorium befinden bzw. die hieraus entstehenden Rechte.
      Im Fall von Einkünften aus der Übertragung oder Rücknahme von Aktien bzw. Anteilen an Institutionen für Gemeinschaftsinvestitionen, liegt der Steuersatz bei 15%.
  • Die Besteuerung von Einkünften aus Umlaufvermögen beträgt 15%, sofern es sich handelt um:
    • Dividenden oder andere Einkünfte aus der Beteiligung am Eigenkapital eines Unternehmens.
    • Zinsen und andere Einnahmen aus der Überlassung von Eigenkapital an Dritte.
  • Senkungen der Besteuerungsgrundlage aufgrund des persönlichen und des Freibetrags von Familien sind nicht anwendbar. Gleiches gilt für die anderen Ermässigungen des Einkommenssteuergesetzes, wie die Ermässigung für Arbeitseinkünfte, wegen geographischer Mobilität, Verlängerung des Arbeitslebens, aufgrund des Alters, für Beihilfen, bei Behinderung oder auf Kompensationszahlungen für Ehegatten oder Lebensmittelbeihilfen.
  • Die Ermässigung für Beitragszahlungen für soziale Vorsorge gemäss Art. 48 des Einkommenssteuergesetzes sind nicht abzugsfähig. Dies kann zu einer Doppelbesteuerung dieser Einkünfte führen. Zahlungen, die an Anbieter eines Pensionsplans erfolgen, bedeuten für die Person, für die sie geleistet werden, Einkünfte aus persönlicher Arbeit, die mit 25% versteuert werden. Bei Eintreffen des Vorsorgefalls, der zum Erhalt von Einkünften aus Pensionsfonds berechtigt (hier ist der Betrag der realisierten Beitragszahlungen mit inbegriffen), erfolgt eine erneute Besteuerung dieser Einkünfte aus persönlicher Arbeit.
  • Abzüge in der Steuerquote (beispielsweise für Investitionen in die Wohnung, die als ständiger Wohnsitz dient) sind nicht gestattet.
  • Eine gemeinschaftliche Veranlagung mit den anderen Familienmitgliedern ist nicht möglich.
  • In der Vermögenssteuer erfolgt die Veranlagung aufgrund der realen Verpflichtung. Es sind nur Güter und Rechte steuerpflichtig, die zum Eigentum des Steuerpflichtigen gehören und die sich auf spanischem Territorium befinden bzw. hier eingelöst werden, wenngleich nur die Belastungen und Steuern abzugsfähig sind, die diese Güter und Rechte betreffen bzw. die Schulden für in diese investiertes Kapital, es existiert kein Mindestfreibetrag.

1.3 Kunstgegenstände

Leasingquoten für Kunstgegenstände können nicht abgesetzt werden, da diese Gegenstände nicht amortisierbar sind.

Die Beträge für den Erwerb von Kunstgegenständen, die im Rahmen eines Leasingvertrags gezahlt werden, können gemäss Entscheidung des Zentralen Wirtschaftsverwaltungsgerichtshofs (TEAC) vom 5. Dezember 2003 steuerlich nicht abgesetzt werden, da diese Gegenstände, unabhängig davon, ob es ich um Bestände oder materielle Anlagegüter handelt, nicht amortisierbar sind.

Das Gericht urteilte, dass diese Gegenstände zum einen als Bestände nicht amortisiert werden können und darüber hinaus Gegenstände sind, die keine festgelegte Nutzungsdauer haben und deshalb keinen Wertverlust durch Abnutzung oder ähnliches erfahren, sie unterliegen einzig den Wertschwankungen ihres jeweiligen Markts.

2 Arbeitsrecht auf Teneriffa

Vermeidung von Arbeitsrisiken

Am 14. Dezember 2003 ist das Gesetz 54/2003 in Kraft getreten, das die gesetzlichen Vorschriften zur Vermeidung von Arbeitsrisiken reformiert, veröffentlicht im BOE vom 13. Dezember 2003.

Die Ziele dieses neuen Gesetzes sind vor allem die folgenden:

  1. Integration präventiver Massnahmen in Unternehmen.
  2. Kampf gegen lediglich formale bzw. schriftliche Erfüllung der Verpflichtungen der Vorschriften zur Vermeidung von Arbeitsrisiken durch die Forderung einer effektiven und ausführenden Umsetzung.
  3. Forderung an die Unternehmen, einen “Plan zur Vermeidung von Arbeitsrisiken” zu erstellen und anzuwenden, in dem detailliert u.a. die Organisationsstruktur, die Aufgaben und Verantwortungsbereiche innerhalb der Firma zu diesem Thema erläutert werden.
    Den Unternehmen wird ein Zeitraum von sechs Monaten ab dem 14. Dezember 2003 eingeräumt, in dem sie diesen “Plan zur Vermeidung von Arbeitsrisiken” schriftlich anfertigen. Somit müssen alle Unternehmen ab dem 14. Juni 2004 diesen Plan erstellt haben, bei Verstoss drohen ihnen Sanktionen von mindestens 1.502,54 Euro und bis zu einem Höchstwert von 30.050,61 Euro.
  4. Forderung präventiver Massnahmen im Fall von mehreren Unternehmern an einer Arbeitsstätte, bei der Konstruktion und bei zivilen Ingenieursarbeiten, in Abhängigkeit vom Gefahrengrad der Arbeiten und dem Risiko, dem die Arbeitnehmer für ihre Gesundheit ausgesetzt sind.
  5. Art. 24 des Gesetzes zur Vermeidung von Arbeitsrisiken nennt die Pflichten im Fall der Koordination von unternehmerischen Aktivitäten, die Reform fügt diesem Artikel einen weiteren Absatz hinzu, der folgenden Wortlaut hat: “Die Pflichten gemäss dieses Artikels werden in den Ausführungsbestimmungen festgelegt ”.
    Dieser Artikel ist einer der wichtigsten des Gesetzes zur Vermeidung von Arbeitsrisiken, da er das “Subunternehmertum” aus dem Blickpunkt der Risikovermeidung regelt.
    Aus diesem Grund bleiben die Ausführungsbestimmungen des Gesetzes abzuwarten, deren Veröffentlichung in Kürze zu erwarten ist.
  6. Das Gesetz nennt insbesondere als Verantwortliche bei Nichterfüllung der Bestimmungen zur Vermeidung von Arbeitsrisiken die “leitenden Unternehmer der Arbeitsstätte ”.
  7. Die Zuständigkeiten der Arbeitsinspektion und der Sozialversicherung sowie des Nationalen Instituts für Arbeitssicherheit und -hygiene unter der Aufsicht der Allgemeinen Verwaltung des Staats und der zuständigen Fachbereiche jeder Autonomen Region werden ebenfalls reguliert. Die Fachkräfte des Instituts sorgen für eine sachgerechte Zusammenarbeit und die fachliche Beratung, die von der Inspektion angefordert wird. Weiterhin sind sie berechtigt, überprüfende Massnahmen vorzunehmen, um die Sicherheits- und Gesundheitsbedingungen der Unternehmen und Arbeitsstätten zu kontrollieren.
  8. Darüber hinaus werden die Pflichten von Unternehmen verschärft, die Arbeitnehmer über Zeitarbeitfirmen ausleihen, sowie von Bauträgern von Konstruktions- und zivilen Ingenieursarbeiten, und es werden wichtige Neuerungen des Gesetzes zu Verstössen und Sanktionen der Sozialen Ordnung eingeführt.

Wann ist ein Arbeitsvertrag u.U. unwirksam?

Die Nichtigkeit setzt voraus, dass nicht alle Elemente gegeben sind, die für den Vertragsabschluss bzw. die betreffende Klausel unabdingbar sind, in diesem Sinn geht man von dem fiktiven Fall aus, dass der Vertrag oder die Klausel nicht tatsächlich existieren, wenngleich die daraus resultierenden Folgen Gegenstand juristischen Streits werden können.

Die spanische Vorschrift nennt verschiedene Fälle der Nichtigkeit eines Vertrags. Diese Fälle sind ausreichend durch die Rechtsprechung der Gerichte definiert worden und können als total oder teilweise klassifiziert werden. In beiden Fällen bedeutet die Nichtigkeit, dass die notwendigen Elemente zur Wirksamkeit des Vertrags bzw. der Klausel nicht gegeben sind, man geht hierbei von der Fiktion aus, dass der Vertrag bzw. die Klausel nicht wirklich existiert haben, wenngleich die daraus resultierenden Folgen Gegenstand juristischen Streits werden können.

Das Gesetz nennt die Möglichkeit der Nichtigkeit des gesamten Vertrags, schützt aber gleichzeitig den Arbeitnehmer, indem es ihm das Recht gewährt, für die geleistete Arbeit den Lohn einzufordern, den er bei einem gültigen Vertragsabschluss erhalten hätte, dies gilt auch für ausländische Arbeitnehmer ohne Arbeitserlaubnis. In der spanischen Rechtsprechung existieren diverse faktische Möglichkeiten für die vollständige Nichtigkeit eines Vertrags. Beispielsweise stellt das Fehlen der für den Arbeitsplatz geforderten Qualifikation einen Mangel bei der Einwilligung dar, deren Folge die Nichtigkeit des Vertrags ist (siehe beispielsweise die entsprechende Entscheidung des TSJ Málaga 7-9-2000).

Artikel 9.1 des Statuts der Arbeitnehmer nennt den Fall der teilweisen Nichtigkeit eines Arbeitsvertrags, sofern in diesem juristische Grundsätze verletzt werden. Das ist der Fall bei Klauseln oder Bestimmungen, die eindeutige Verstösse gegen die juristische Rechtsordnung darstellen. In diesem Sinne sind Klauseln unwirksam, die es dem Unternehmen einseitig gestatten, dem Arbeitnehmer eine Entschädigung zu entziehen, gleiches gilt für Klauseln, die Einschränkungen oder Verzicht auf das Streikrecht beinhalten, für Klauseln, die den Arbeitnehmer verpflichten, in bestimmten Läden oder Orten einzukaufen oder die bestimmte Einschränkungen bei der Sozialversicherung vorsehen.

3 Immobilien auf Teneriffa

3.1 Wohnungspreise

Die wichtigsten Baugesellschaften Spaniens erwarten für das laufende Jahr 2004 ein erneutes Ansteigen der Preise für Wohnungen von über 10 Prozent, in diesem Geschäftsjahr wird jedoch mit einem "Abschwächen" des Markts gerechnet, das sich in einer Verlängerung der Verkaufsrhythmen ausdrücken wird.

Die Gesellschaften weisen darauf hin, dass die Preissteigerung der Wohnungen von 20 Prozent im vergangenen Jahr dem Markt eine "Instabilität" verleiht, da finanziell schwächere Gruppen und Geringverdiener vom Markt ausgeschlossen werden. In ihrem letzten Konjunkturbericht weisen die Immobilienberater darauf hin, dass die aktuellen Wohnungspreise auch "durch niedrige Zinssätze und verlängerte Amortisationszeiträume der Hypotheken nur schwer auszugleichen sind".

Der Preisanstieg wird auch nicht durch verbesserte Finanzierungskapazitäten aufgrund des Beschäftigungszuwachses und der Zunahme der berufstätigen Personen pro Haushalt kompensiert. Weiterhin stellen sie fest, dass das aktuelle Angebot an Wohnraum "noch immer geringer" ist, als die bestehende Nachfrage, trotz des Anstiegs der Zahl neuer Ausschreibungen in den letzten Jahren.

Die Nachfrage wurde "verstärkt" durch Immigranten und den Anstieg von Ein-Personen-Haushalten.

Vor nur drei Jahren kostete der Quadratmeter weniger als die Hälfte vom heutigen Preis. In Spanien ist der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnungen in drei Jahren um 57,17 Prozent gestiegen, wie aus den Daten der Spanischen Hypothekenvereinigung (Asociación Hipotecaria Española, AHE) hervorgeht.

Im vergangenen Jahr stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis um 17,5 Prozent, allein im ersten Halbjahr des Jahres 2003 betrug der Anstieg 8,9 Prozent.
Der Quadratmeterpreis zum Ende des ersten Halbjahr 2003 betrug 1.403 Euro.

Der grösste Preisanstieg in diesem Zeitraum fand bei Wohnungen statt, die über 20 Jahr alt sind, hier lag er bei 59 Prozent, der Quadratmeter stieg von durchschnittlich 822 Euro im Juni 2000 auf 1.307 Euro im selben Monat des Jahres 2003.


Im Zeitraum dieser Preissteigerung sind die Zinssätze kontinuierlich gesunken, der – meist verwendete Richtzins – Euribor pro Jahr sank innerhalb der letzten drei Jahren von 5,22% auf 2,26%.

Andererseits belegen die Daten, dass die Entwicklung der Preissteigerung für Wohneigentum einen Gegensatz zum Einkommensrückgang der Familien darstellt.

Daten des Verbands der Spanischer Wohnungskooperativen belegen, dass der Durchschnittspreis einer Wohnung von 75 Quadratmetern in Spanien in den letzten zwölf Jahren um 85,46 Prozent angestiegen ist, während das Familienjahreseinkommen im gleichen Zeitraum nur um 55 Prozent zunahm.

Der Preis für eine 75 Quadratmeter grosse Wohnung stieg demzufolge von durchschnittlich 58.171 Euro im Jahr 1991 auf rund 107.884 Euro in 2002. Im gleichen Zeitraum nahm das Durchschnittseinkommen einer Familie von 10.989 Euro in 1991 auf 17.080 Euro im vergangenen Jahr zu.

Aufgrund dieser beiden Umstände ist der finanzielle Aufwand von Familien zum Erwerb von Wohneigentum kontinuierlich auf über 43 Prozent des Bruttoverdienstes angestiegen.

Gemäss den Daten des Nationalen Statistikinstituts (Instituto Nacional de Estadística INE) ist die Miete von Wohnungen im Jahr 2003 genau wie 2002 um 4,3% gestiegen

Der Anstieg des Mietpreises und die geringe Verfügbarkeit von Mietwohnungen sind die Gründe für den Boom der Preise von Wohneigentum.

Bis wohin steigt die Immobilienluftblase noch?....

Der Preis für Wohnungen freier Träger stieg 2003 um 17,3%

Zum Jahresende 2003 betrug der Durchschnittspreis für Wohnungen freier Bauträger 1.511,12 Euro pro Quadratmeter, damit lag er 17,35% über dem Wert von 2002, gemäss Daten des für die Bauwirtschaft zuständigen Ministeriums. Diese Zahlen belegen einen Anstieg der durchschnittlichen Preissteigerung von Wohnungen im vergangenen Jahr, mit einer Erhöhung von fast einem Prozentpunkt gegenüber den 16,6% des Jahres 2002.

Die Statistik zur Entwicklung der Wohnungspreise ist ein eindeutiges Indiz für Heterogenität, die der Immobilienmarkt sowohl in den unterschiedlichen geographischen Gebieten als auch bezüglich der Art der Wohnungen aufweist.

In diesem Sinn ist der grössere Preiszuwachs von zwanzig Jahre alten Wohnungen hervorzuheben, die 2003 um 19,9% teurer wurden und deren Quadratmeterpreis auf 1.427,60 Euro anstieg. Wohnungen, die vor weniger als einem Jahr gebaut wurden, haben dagegen mit 16,7% den geringsten Preisanstieg zu verbuchen (1.731,08 Euro pro Quadratmeter).

Die Provinzen von Madrid, Andalusien und Katalonien sind die Regionen mit den stärksten Anstiegen der Wohnungspreise 2003, wohingegen die Zunahme in Navarra, Galicien und auf den Kanaren gemäsigter waren.

Der Preis für Wohneigentum auf den Kanaren nahm um 10,2% (1.368,2 Euro) zu.

3.2 Zweitwohnsitz

Der Markt für Zweitwohnsitze bzw. Ferienwohnungen in Spanien ist trotz der Preissteigerungen der letzten zehn Jahren von rund 150% noch immer im Aufschwung. Die Nachfrage nach diesen Wohnungen ist um fast 130% gestiegen, dies ist einer der Gründe für die starke Dynamik, die der spanische Immobilienmarkt derzeit aufweist.
In den vergangenen zehn Jahren entstanden viele Neubauten, vor allem an den Küsten des Festlands, auf den Kanarischen Inseln und auf den Balearen. Die Indikatoren zeigen allerdings, dass diese Dynamik in den nächsten fünf Jahren andauern wird, bei andauernd guter Nachfrage.
Das kontinuierliche Ansteigen des Wohnsitztourismus im vergangenen Jahrzehnt erklärt mit, warum in der spanischen Volkswirtschaft der Tourismus und die Bauwirtschaft 12% bzw. 14% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaften.
Untersuchungen in Zusammenhang mit der Zunahme an Wohnungen als Zweitwohnsitz in Spanien belegen an erster Stelle ein starkes Ansteigen an ausländischen Touristen, die sich in Privatunterkünften einquartieren. Einige der vorliegenden Daten zeigen, dass im Zeitraum von 1997 bis 2003 der Anstieg 97,3% betrug. Die Untersuchung betont die Anpassung an die Anforderungen einer neuartigen ausländischen Nachfrage und an eine nationale Nachfrage mit höheren Ansprüchen. Hierin liegen die Gründen für die Zunahme an Einfamilienwohnraum und deren verbesserte Qualität.
Der genannten Untersuchung zufolge sind rund 10% der in Feriengegenden ansässigen Personen Ausländer, die mehrheitlich aus Ländern wie Grossbritannien, Deutschland, Frankreich oder Italien stammen. Aus diesem Grund kann man sagen, dass über die Hälfte der Wohnungen, die in den kommenden Jahren verkauft und als Zweitwohnsitz genutzt wird, von europäischen Ausländern gekauft wird, dies auch dank der vom Euro geschaffenen Stabilität. Die übrigen Wohnungen decken die steigende nationale Nachfrage, die traditionelle Ferienziele bevorzugt und gleichzeitig den Erwerb einer Wohnung als Investition betrachtet.
Das Profil der Nachfrager verändert sich, vor allem das Alter der Käufer sinkt, der Selbständige ersetzt den Vorruheständler oder Pensionär, der einen Ort für seinen Altersruhesitz sucht.
Traditionell werden Spanier die wichtigsten potentiellen Kunden bleiben, aber die Nachfrage durch Ausländer in den letzten Jahren verstärkt diesen Wohnsitztourismus.
Den letzten vom Aussenhandelsinstitut veröffentlichten Daten ist zu entnehmen, dass 35% der in Spanien verkauften Wohnungen von aus Grossbritannien stammenden Ausländern und 31% von Deutschen erworben werden.
Der Zweitwohnsitz ist eine sicherer Wertanlage mit einer bemerkenswerten Rendite. Der Markt für Zweitwohnsitze ist stabiler als die Wirtschaftszyklen, eine mangelnde Nachfrage in einer Region oder einem Land wird durch die Stärkung eines anderen Orts ausgeglichen.
Die wichtigsten Nachfragegebiete Spaniens sind Andalusien, die Region von Valencia und die Kanarischen Inseln. In den letzten Jahren verzeichnen auch neue Gebiete wie Murcia oder Almería einen starken Nachfragezuwachs. Die Nachfrager suchen meist eine natürliche Umgebung mit attraktivem Angebot an Freizeiteinrichtungen und Dienstleistungen.

3.3 Internationaler Tourismus

China verfolgt das ehrgeizige Anliegen, sich zu einem wichtigen Zielort für den internationalen Tourismus zu entwickeln und die Zahlen ausländischer Besucher sind weiterhin im Ansteigen. Innerhalb nur eines Jahrzehnts hat sich das einst spärliche Angebot an Unterkünften sowohl qualitativ als auch zahlenmässig vollständig gewandelt, mittlerweile gibt es 57 Fünf-Sterne-Hotels und rund 5000 weitere Hotels, wie den Daten der Nationalen Tourismusverwaltung zu entnehmen ist, die jährliche Steigerungsrate in der Tourismusindustrie seit 1979 beträgt 20%. Gemäss Schätzungen der Welttourismusorganisation wird China im Jahr 2020 weltweit an erster Stelle aller Tourismusziele liegen, gefolgt von Frankreich, den USA und Spanien, das dann von rund 73 Millionen Touristen besucht werden wird.

Die Einkommenszuwächse und mehr Freizeit der chinesischen Bevölkerung, sowie die starke nationale Währung und Erleichterungen beim Erhalt von Devisen haben sowohl den internen Tourismus als auch Reisen der Chinesen ins Ausland begünstigt. Im vergangenen Jahr stieg der Tourismus im Land um 14,68% an, wobei jeder Besucher durchschnittlich 113,53 €/Tag ausgab.

Von den chinesischen Touristen, die ins Ausland reisten, haben annähernd zwei Millionen Pauschalreisen im Reisebüro gebucht, ein Anstieg von 60% gegenüber dem Vorjahr.

Von diesen guten Daten ausgehend, möchte die chinesische Regierung im Land ein Klima schaffen, das ausländische Investoren anzieht, indem sie China als Tourismusziel sowohl von kulturellem Interesse als auch für Sonnen- und Strandurlaube bekannt macht, so wie es das Nachbarland Thailand seit längerem tut.

Vor diesen Perspektiven beginnen spanische Hotelketten sich auf dem Markt des bevölkerungsreichsten Landes der Erde zu positionieren, gleiches tun Unternehmen wie Chupa Chups, Alsa und Nutrexpa, die bereits seit Jahren vor Ort präsent sind.

Globalia befindet in den abschliessenden Verhandlungen mit der chinesischen Regierung, Air Europa wird dann ab dem Sommer 2004 Direktflüge nach Peking anbieten. Es wird die erste spanische Fluggesellschaft sein, die von Spanien direkt nach China fliegt. Die Strecke wird zunächst dreimal pro Woche geflogen, wobei das Ziel ist, eine tägliche Verbindung anzubieten.

Die spanische Hotelkette Sol Meliá hat mit dem Bau eines Hotels ins Schanghai begonnen, die Investition hierfür beträgt 200 Millionen Dollar. Das Fünf-Sterne-Hotel der Luxusklasse mit 700 Zimmern wird voraussichtlich Anfang 2006 eröffnet.

Renthotel hat ein Abkommen geschlossen, das das Betreiben von zwei Hotels umfasst, die von einem portugiesischen Partner der Kette in Schanghai und Kanton erbaut werden. Diese beiden Stadthotels werden in Form von zwei Türmen mit über 20 Stockwerken und jeweils 400 Zimmern errichtet.

Die katalanische Unternehmensgruppe Husa hat einen Vertrag mit der Restaurationsbetreibergruppe Arturo geschlossen, Ziel ist die Analyse der Möglichkeiten für die Eröffnung eines Betriebs im Bereich Catering in China.

Unter den ausländischen Ketten sind insbesondere Marriot, Bass Hotels und Starwood stark in China vertreten. Die letztgenannte Kette hat ein Abkommen mit der Firma Shanghai HongTa Hotel geschlossen, das die Verwaltung eines Hotels in Schanghai betrifft. Die Gruppe Accor, die bereits acht Hotels in der Region betreibt, beabsichtigt die Eröffnung eines weiteren Novotel in Peking.

Die Öffnung des chinesischen Dienstleistungssektors für ausländische Investitionen, eine zwingende Forderung der Welthandelsorganisation (WTO), weckt bei ausländischen Investoren insbesondere bei Reiseveranstaltern, Betreibern von Touristenhotels, von Freizeitparks und Anbietern anderer Dienstleistungen des Tourismusbereichs wichtige Erwartungen. Im Hotelsektor wird beispielsweise eine vollständig mit ausländischem Kapital finanzierte Investition möglich werden, sobald China vier Jahre Mitglied der WTO ist. Hinzu kommen die Vorbereitungen der Olympischen Spiele im Jahr 2008, für die, einem Bericht des Hong Kong Trade Development Council zufolge, allein in der Stadt Peking Investitionen in Höhe von 34.000 Millionen Dollar vorgenommen werden.

4 Börse

China ist auf dem Weg, sich in einen Markt des 21. Jahrhunderts zu verwandeln, seit der Aufnahme in die Welthandelsorganisation ist es zu bedeutenden Änderungen bei Investitionen mit ausländischem Kapital gekommen, wobei die Wachstumsraten so stark zunehmen, dass Investitionen in chinesische Unternehmen mittelfristig zweifellos eine aussergewöhnliche Rentabilität erwarten lassen.

China hat sich in ein transparentes Land verwandelt und ausländische Investitionen haben beachtliche Zuwachsraten erreicht. Heute liegt China weltweit an zweiter Stelle bei ausländischen Investitionen. In den vergangenen Jahrzehnten hat das Land einen starken Wandel durchlebt von einem Staat, in dem die Mehrzahl der industriellen Produktion in staatlichen Unternehmen hergestellt wurde, diese machen heute nur noch 19% der Firmen aus. Es existiert ein grosser interner Markt, der zu geringen Produktionskosten und mit sehr qualifiziertem Personal Technologien für den externen Markt herstellt.

Seit 1996 ist Chinas Wirtschaftsleistung konstant gestiegen, durchschnittlich um das Doppelte des weltweiten Mittelwerts und die Exporte belaufen sich auf 4% des weltweiten Handels. In den letzten Jahren lag das BIP an vierter Stelle weltweit.

Die Landflucht der chinesischen Bevölkerung in die Städte ist beträchtlich, ebenso wie die Ausgaben für Wohnung, Auto, Technologien u.a..

Das Fieber für Öffentliche Verkaufsangebote chinesischer Unternehmen hat sich auf den wichtigsten internationalen Finanzmärkten ausgebreitet, seit das bedeutendste chinesische Immobilienunternehmen Property and Casualty Co. am ersten Tag auf dem Markt um 50% gestiegen ist. Das führte dazu, dass die materielle Absicherung dieser Öffentlichen Verkaufsangebote bezüglich der Resultate gestiegen ist.

Anschliessend kam Ctrip.com International am 9/12/2003 und erhielt den besten Abschlusskurs der letzen drei Jahre am wichtigsten Börsenplatz, in New York. Der Preis des Öffentlichen Verkaufsangebots lag bei $18 und am Nachmittag wurde es im Nasdaq mit 37,75 notiert. Das entspricht einem Anstieg um 108%.

Das Öffentliche Verkaufsangebot von China Life war das höchste des Jahres 2003 und wurde für einen Betrag von 3.000 Millionen $ wahrgenommen. Die grösste chinesische Versicherungsgesellschaft wurde am Markt mit $15,35 bis $18,80 eingeführt, was 11,5 bis 14 Mal den im Jahr 2004 erwarteten Gewinn des Unternehmens entspricht und 1,4 Mal den Gewinnen des Vorjahres. Dies bedeutet, dass die Bewertung des Markts die China Life auf gleichem Niveau mit den europäischen Versicherern (1,3 Mal des Werts ihres Gewinns) und etwas preiswerter als die chinesischen Versicherer (1,5 Mal ihren Gewinn) einstuft.

Das Öffentliche Verkaufsangebot erfolgte zu 95% an Grossinvestoren (Banken und Investitionsfonds) und nur zu 5% an Einzelhändler, dies zeigt klar das Interesse, das rund um die Verkaufsangebote besteht und führte dazu, dass ein Grossteil der Investoren auf dem regulären Markt Aktien kauften, nachdem das Unternehmen notiert war. Das Unternehmen wurde erstmals am Mittwoch, den 17. Dezember an der Börse von New York mit einem Ausgabepreis von 23,25 $ notiert und lag im Januar 2004 bei einem Wert von 35,60 $. Ausserdem wird die Firma seit dem 18. Dezember 2003 an der Börse von Hong Kong gehandelt.

Im Jahr 2002 hat China Life einen Pro-forma-Nettogewinn von 4,52 Billionen Yuan erzielt, Analysten erwarten für 2003 eine Steigerung auf 5,3, dann auf 6,8 Billionen im laufenden Jahr 2004 und schliesslich 8,5 Billionen im Jahr 2005. Das Unternehmen hat die Marktführerschaft in den grössten Städten (Beijing y Shangai) von seinem Wettbewerber Ping An Insurance Co. übernommen. Im ganzen Land beträgt der Marktanteil von China Life 51% des Versicherungsmarkts bei Einzelversicherungen und 69% bei Unfallversicherungen, die Aktiva haben einen Wert von 25.600 Millionen Dollar. Die Versicherungsprämien der chinesischen Versicherer sind um 37,7% gestiegen, weltweit lag der Zuwachs in diesem Bereich bei nur 2,6%. Der chinesische Versicherungsmarkt ist noch sehr jung.

Die Faktoren, die dafür sprechen, dass China Life seine Marktführerschaft in 2004 behaupten wird, sind:

  • Das schnelle Wirtschaftswachstum Chinas, das sich in starken Zuwächsen beim Pro-Kopf-Einkommen ausdrückt.
  • Das überdurchschnittliche Wachstum der Mittelklasse und das in den vergangenen Jahren registrierte Altern der Bevölkerung.
  • Der schnelle Wechsel des chinesischen Sozialsystems, das von einer zu 100% staatlichen Sozialversicherung zu einem gemischten System übergegangen ist und privaten Unternehmen den Zugang klar geöffnet hat.

Anstieg der Nachfrage nach hoch entwickelten Versicherungsprodukten (Pensionsplänen)
Das letzte Öffentliche Verkaufsangebot im März 2004 ist das von Semiconductor Manufacturing International Corporation (SMI), einer der weltweit führenden Halbleiter-Giessereien. Die Gruppe steuert die Halbleiterproduktion sowohl ihrer eigene Kunden als auch bei Dritten, innerhalb und ausserhalb Chinas, und verfügt über umfangreiches Know-how beim Design und der Produktion von Kreisläufen sowie bei deren Versuchsläufen und Inbetriebnahme.

Zu dem umfassenden Kundenstamm von SMI gehören angesehene Firmen, die in ihren Produkten die von dieser Gruppe hergestellten Halbleiterkreise einbauen. Hierzu zählen u.a. so bekannte Firmen wie Fujitsu Limited, Infineon Technologies AG, Samsung Electronics Co. Ltd., STMicroelectronics Pte. Ltd. and Texas Instruments Incorporated.

China hat sich als globales Produktionszentrum für elektronische Produkte etabliert, die sowohl in China als auch im Rest der Welt benutzt werden. Nicht zuletzt zeigt sich dies in den Verkaufszahlen dieses Markts in China, der von 20,2 Billionen US$ in 1999 auf 77,1 Billionen US$ im Jahr 2002 gestiegen ist.

Beim Öffentlichen Verkaufsangebot wird’s Motorola 11% des Unternehmens erwerben, die erklärt die Zunahme der Nachfrage an Aktien, noch bevor die Deutsche Bank und Credit Suisse First Boston die Ausgaben an die NYSE bringen konnten. Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe beträgt die Nachfrage bei den Einzelhändlern 270 Mal und bei Grosshändlern 20 Mal das Angebot.

5 Vorsorge

Es handelt sich um Lebensversicherungen, bei denen der Versicherungsnehmer das Risiko einer Investition eingeht. Das heisst, das Unternehmen, bei dem die Versicherung abgeschlossen wird, investiert die geleisteten Beiträge in die vom Kunden gewählte Option der verschiedenen Möglichkeiten, die der Vertrag vorsieht (normalerweise verschiedene Fonds oder Wertpapierdepots).

Auf dem Markt werden diese Finanzprodukte unter unterschiedlichen Bezeichnungen angeboten (ohne dabei immer zu erwähnen, dass es sich um Lebensversicherungen handelt), vielfach als "Depots" tituliert wird die vorteilhafte Behandlung bei der Einkommenssteuer IRPF hervorgehoben, um zu betonen, dass der Kunde den Wechsel seiner Investition "ohne steuerliche Strafe" vornehmen kann.

Die steuerliche Behandlung hängt von der Erfüllung einer der beiden folgenden Bedingungen ab:

  • Dass dem Versicherungsnehmer nicht die Möglichkeit eingeräumt wird, das Ziel der Investitionen zu ändern, oder
  • Dass das Ziel der Investitionen Aktien oder Anteile an Fonds zur Investition sind, die zuvor im Vertrag festgelegt werden und bestimmte gesetzliche Vorgaben erfüllen müssen oder es sich um Wertpapierdepots mit unterschiedlichen Risikoniveaus und unter Beachtung bestimmter Bedingungen (insbesondere bezüglich ihrer Geeignetheit für die Investition der spezifischen Rücklagen der Versicherungsgesellschaften und um nicht mehr als 10) handelt.

Sofern diese Bedingungen erfüllt sind, kommt ihre Rentabilität in den Genuss der bei der IRPF für in Form von Kapital ausgezahlten Lebensversicherungen vorgesehenen Ermässigungen, wobei die Höhe der anfänglich geleisteten Zahlungen berücksichtigt wird. Die Zahlung unterliegt einer Abschlagszahlung (früher von 18% und ab diesem Jahr von 15% bzw. in der von der Regierung für das entsprechende Steuerjahr festgesetzten Höhe).

Wenn die genannten Bedingungen nicht erfüllt sind, werden jedes Jahr die Wertveränderungen der Aktiva, in die Investition erfolgte, als Einkünfte aus Kapitalvermögen betrachtet, auf die die zuvor erwähnten Ermässigungen nicht anwendbar sind.

Werden diese Fonds 5 Jahre oder länger behalten, so reduziert sich die betreffende Steuerbasis um 75% der erzielten Wertzuwächse.

Weitere Sonderfonds sind die von ING Nationale Nederlanden und anderen Unternehmen vertriebenen SPARPLÄNE MIT GARANTIE. Bei diesen werden monatliche Einzahlungen von 60,10 Euro oder mehr vorgenommen, wobei die garantierte Rentabilität bei durchschnittlich 3,6% und mehr liegt, in Abhängigkeit vom offiziellen Geldpreis zum jeweiligen Zeitpunkt. Die Besonderheit dieses Produkts besteht darin, dass es nicht pfändbar ist. Eine weitere Eigenheiten ist, dass erst mit Auszahlung des Fonds, normalerweise nach 10 oder mehr Jahren, die Wertzuwächse als aussergewöhnliche Einkünfte in der IRPF veranlagt werden. Dieses Produkt ist wie ein altertümlicher Sparstrumpf, da das Unternehmen gestattet, den Fonds zu jedem beliebigen Zeitpunkt aufzulösen. In diesem Fall wird eine Kommission fällig, deren Höhe von der bis zum vereinbarten Ende der Laufzeit verbleibenden Zeit abhängt.

FCSC - Financial Consulting Services Canarias

Das Unternehmen und Herausgeber

FINANCIAL CONSULTING SERVICES CANARIAS wurde im Jahr 2004 als Beratungsfirma für Steuern, Arbeitsrecht, Immobilien und Investitionen gegründet. Unser Ziel ist es, Unternehmen einen umfassenden Service anzubieten, der neue Bereiche wie juristische Beratung, Durchführbarkeit und Investition in Neue Projekte und deren Bewertung, Unternehmenskauf und -verkauf, Beratung, Umsetzung von DV-Diensten und Weiterbildung beinhaltet.

Wir von der FCSC sind der festen Überzeugung, dass das Angebot eines Katalogs an Dienstleistungen, wie wir es bieten, eine gute Basis darstellt und unseren Mandanten einen Zusatznutzen bringt. Diese Philosophie ist das Rückgrat unserer Firma. Jeder unternehmerische Aspekt kann von uns analysiert, in die gewünschte Richtung gelenkt und verwaltet werden, dank eines Teams von Fachleuten unterschiedlichster Gebiete.

Unsere Zeitschrift wird einmal pro Quartal unentgeltlich erscheinen. Unser Anliegen ist es, unseren Mandanten nützliche und interessante Informationen zu übermitteln.

Es nähert sich das Ende des ersten Quartals dieses Jahres und im April werden die ersten vierteljährlichen Steuerzahlungen fällig, u.a. die Mehrwertsteuer I.G.I.C, Steuerabzüge, etc.

Im neuen Quartal kommen wichtige Themen auf uns zu, unter anderem wird die Einkommenssteuererklärung für das Jahr 2003 und die Vermögenssteuer fällig, die Buchhaltung des vergangenen Jahres ist zu hinterlegen, usw.

COLUMNA Nº1 VERTICAL EN LATERAL IZQUIERDO

Unsere Leistungen

ALLGEMEINE UNTERNEHMENSBERATUNG

  • Gründung von Gesellschaften und Gütergemeinschaften
  • Suche und Beantragung von Namen für die Gesellschaft
  • Auflösung von Gesellschaften
  • Arbeiten für bereits gegründete Gesellschaften:
    • Änderung des Geschäftssitzes einer S.A. bzw. S.L.
    • Änderungen der Struktur der Verwaltungsorgane einer S.A. bzw. S.L.
    • Erhöhung oder Senkung des Gesellschaftskapitals einer S.A. bzw. S.L.
    • Änderung des Geschäftszwecks einer S.A. bzw. S.L.
    • Anpassung einer Gesellschaft an die geltenden gesetzlichen Vorschriften
    • Änderungen in Zusammenhang mit dem Euro
    • Fusion, Übernahme und Aufteilung von Gesellschaften
    • Ver- und Ankauf von Gesellschaftsanteilen
    • Einberufung von Gesellschaftsversammlungen

ARBEITSRECHTLICHE BERATUNG

  • Berechnung und Erstellung von Gehaltsabrechnungen sowie von Forrmularen der Sozialversicherungsbeiträge.
  • Erstellung und Erledingung von:
    • An- und Abmeldung sowie Datenänderung von Arbeitnehmern Unternehmensbescheinigungen.
    • Abfindungen und Kündigungsschreiben.
    • Mitteilungen über Arbeitsunfälle.
    • Diverse Schreiben (Klagen, Bescheinigungen, Anträge, etc.).
  • Erstellung von Berichten über die Arbeitkosten des Unternehmens.
  • Beratung über Zuschüsse für das Unternehmen bei Abschluss bestimmter Arbeitsverträge.

STEUERBERATUNG

  • Erstellung von Formularen für die entsprechenden Steuern:
    • Modell 110, 111, 115 und 124
    • Modell 130 und 131
    • Modell 202
    • Modell 420
    • Jahresabschlüsse (180, 190, 425, 415 und 347)
  • Einkommens- und Vermögenssteuer
  • Körperschaftssteuer
  • Laufende Beratung zu Steuer- und Buchhaltungsfragen
  • Regelmässige Information über steuerliche Verpflichtungen
  • Anmeldung der Gewerbesteuer I.A.E ( Modell 845, 846, 036 und 037)
  • Untersuchung und Erstellung von Modulen

BUCHHALTERISCHE BERATUNG

  • Führen der Buchhaltung
  • Amortisationen

INVESTITIONSBERATUNG

  • Versicherungen
  • Sparpläne mit Garantie
  • Pensionspläne
  • Investitionsfonds

IMMOBILIENBERATUNG

  • Kauf und Verkauf von Immobilien
  • Vermietungen
  • Ersterwerb neuer Immobilien

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