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 Internet / WLAN
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 Haustiere erlaubt

 

 

 

 


Informationen über Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote

Hier finden Sie weitere Informationen über die Insel Lanzarote
Aktivitäten |  Attraktionen |  Sehenswürdigkeiten |  Fotos und Impressionen |  Städte und Orte |  Strände |  Tauchen

 

Lanzarote - Sehenswürdigkeiten

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Arrecife

Cueva de los Verdes

Castillo de Santa Bárbara

César Manrique (1919 - 1992)

-- Plastisches Werk

-- Öffentliche Kunstwerke, Lanzarote

-- Bildhauerisches Werk

--Totale Kunst

-- Stiftung César Manrique

-- Sitz der Stiftung

-- Das Museum

-- Der Besuch

-- Öffnungszeiten des Museums

El Golfo

Famara

Guatiza

 

 

 

 

Haría

Jameos del Aguaist

Los Hervideros

La Santa

La Geria

Mirador del Río

Parque Nacional de Timanfaya

Papagayo-Strände

Puerto del Carmen

Quesera

Salinas del Janubio

San Bartolomä

Tropical Park

Tal der Tausend Palmen

Yaiza

Vulkan "La Corona"

Erdhörnchen

La GeriaTOP

La Geria Lanzarote auf Lanzarote Im Zentrum von Lanzarote befindet sich  La Geria. Es liegt zwischen Yaiza und San Bartolomé. Diese Gebiet wird für den Weinanbau genutzt und stellt das größte Weinanbaugebiet sämtlicher kanarischen Insel da. Die Unesco ernannte es zum Weltkulturerbe. In mitten von  halbkreisförmigen Mauern aus Lavagestein wächst der Wein.

 

 

Der erste Eindruck von La Geria ist der eines zerbombten Schlachtfelds. Aber der Anschein trügt. Der Anblick, der sich dem Besucher bietet, ist nicht Ergebnis eines wahnwitzigen Krieges, sondern geduldiger und mühseliger Arbeit der Bauern von Lanzarote.
La Geria liegt mitten im vulkanischen Gebiet, in einer Landschaft aus erstarrter Lava und Asche. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Ort mehrere Male von der Gewalt des glühenden Magmas verwüstet.
Jedes Mal kehrten die Einwohner zurück, um die fruchtbare Erde mit der Hartnäckigkeit, Starrsinn und des tiefen Wissens des Bauers, der seinen Boden liebt, zurückzuerobern.
In jeder der grossen, durch Mauern von den atlantischn Winden geschützten Gruben, gedeihen ertragreiche Rebstöcke, die einen vorzüglichen Wein hergeben, den Malvasier, der schon von Shakespeare lobpreisend erwähnt wurde. Die Kellerei "El Grifo" ist eines der Unternehmen, das mit der Zbereitung und Vermarktung dieser Weine aus Malvasiertrauben befasst ist. Trotz Abwesenheit von Flüssen oder ergiebige Regenschauern nehmen die Gruben die Feuchtigkeit der Meereswinde auf und speichern sie dank einer von den Winzern eingebrachten feinen Schicht aus Sand und Asche. Ein Meisterwerk ökologischer Agrarwirtschaft und überlieferter Volksweisheit.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

 

Papagayo-Strände auf Lanzarote TOP

 

Papagayo-Strände LanzarotePapagayo-Strände liegen im Süden von Lanzarote in der Rubicón-Ebene. Ideal sind sie zum Baden geeignet. Lavafelsen trennen den ca. 400 Meter langen Strandabschnitt ab. Die Strände heißen: Playa de Afe, Playa de Mujeres, Playa Pozo, Playa de la Cera, Playa de Papagayo, Playa Caleta del Congrio und der Playa de Puerto Muelas. Die Papagayo-Strände liegen in unmittelbarer Nähe des Touristenortes Playa Blanca, sind jedoch nur zu Fuß oder mit dem Auto über nicht asphaltierte Papagayo-Strände LanzaroteStraßen zu erreichen. Die Papagayo-Strände von Lanzarote sind gebührenpflichtig. Von den Stränden sieht man zu den Inseln Fuerteventura und Los Lobos. Los Lobos ist eine unbewohnte Insel und ist 4,58 Quadratkilometer groß. Die Insel Los Lobos ist 1982 zum Parque Natural benannt worden. 127 Meter hoch ist die höchste Erhebung. Ursprünglich gehörte sie zu Fuerteventura, jedoch durch den Anstieg des Meeresspiegels, wurden die Inseln von einander getrennt. Es gibt eine kleine Fähre von  Corralejo (Fuerteventura) die regelmäßig die Insel Los Lobos für Touristen zugängig gemacht. Los Lobos wird auch Insel der Mönchsrobben genannt. Die kleine Insel ist schnell umlaufen.

 

Jameos del Aguaist auf Lanzarote TOP

Jameos del Aguaist ebenfalls eine Attraktion und absolut sehenswert auf Lanzarote. Dieses Höhlensystem liegt im Norden von Lanzarote.  Jameos del Aguaist  ist ein unterirdischer Lavatunnel. Seit 1966 bildet dieser Lavatunnel ein Kunst- und Kulturzentrum. In mitten des Lavatunnels gibt es eine Grotte, die als Konzertsaal genutzt wird. In dieser Grotte gibt es ein Restaurant, welches den Blick auf einen Unterirdischen See bildet. Auf die Terasse des Restaurants fällt durch eine Öffnung Sonnenlicht hinein. Interessant ist, dass es Gezeiten im See gibt, so dass der Meeresspiegel sinkt und steigt. Es gibt keine direkte Verbindung zum Meer. Gefüllt wird der See durch Meerwasser, das durch das Gestein sickert. Dort hat auch César Manrique „das weiße Schwimmbecken“ gebaut. endemische Pflanzen wachsen in der Grotte und um das weiße Schwimmbecken.

 

Mirador del Río auf Lanzarote TOP

Mirador del Rio LanzaroteEin Aussichtpunkt ist der Mirador del Río und dient als Wahrzeichen. Dieses Wahrzeichen steht im äußersten Norden.  Cesar Manrique hat diesen Aussichtspunkt entworfen, der 1974 eröffnet wurde. Dieser Aussichtspunkt befindet sich im Famaramassiv . Der Urlauber hat einen fantastischen Blick über die Meerenge Rio bis zum Chinijo-Archipel und den Inseln La Graciosa, Alegranza, und Montaña Clara. Ein absolutes Muss für jeden Touristen.

La Graciosa ist 29,05 Quardratkilometer groß und bewohnt.

Alegranza sind 10,3 Quardratkilometer groß und unbewohnt. Alegranza gilt als interessantes Kulturgut oder auch Bien de Interés Cultura. Die Insel Alegranza hat 3 Vulkane.  Ein Vulkan hat eine Caldera, dessen Kraterkessel 240 Meter tief ist. Die anderen zwei Vulkane heißen Montaña Lobos und La Rapadura.

Die Insel steht im Privatbesitz und wird zum Verkauf angeboten.

Die Insel Montana Clara ist 1,48 Quadratkilometer groß. Sie befindet sich ebenfalls im Privatbesitz.

 

Cueva de los Verdes auf Lanzarote TOP

Die Cueva de los Verdes eine Höhle, entstand vor ca. 4000 Jahren. Sie gilt als längster Lavatunnel der Erde. Nur die Hälfte ist zugänglich und erforscht. Seit 1964 können Einheimische und Urlauber diese Höhle besichtigen. Anzumerken ist, dass die indirekte Beleuchtung von einem Freund von Cesar Manrique, Jesús Soto, entworfen wurde. In der Höhle gibt es einen Konzertplatz mit einer fantastischen Akustik.

 

Guatiza auf Lanzarote TOP

In Guatiza gibt es die bekannten großen Kakteenfelder, die hinter kleinen Mauern liegen. Früher bildeten sie den Reichtum der Insel, da dort die Cochenille-Schildlaus gezüchtet wurde. Die Cochenille-Schildlaus liefert den roten Farbstoff der Karminsäure. Karminsäure ist ein wichtiger Farbstoff für die Kosmetiker. Auch der Campari hat seine Farbe von der Karminsäure.

In den Vorort gibt es auch den Jardín de Cactus. Cesar Manrique hat in diesen Steinbruch einen Botanischen Garten entstehen lassen. Der Kakteengarten ist terrassenförmig angelegt und erinnert an Japanische Gärten. Auch in dem 5000 Quadratmeter großen Kaktuspark wachsen ca. 10.000 Exemplare.     Cesar Manrique  Haus HIER

 

Castillo de Santa Bárbara auf Lanzarote TOP

Castillo de Santa Bárbara ist eine Festung und liegt östlich Teguise. Heute befindet sich in der Festung ein Emigranten Museum. Besichtigt werden können Briefe, Nachbildungen der Emigranten Schiffe, Fotos von ca. 250 Familien, die 1880 wegen einer Dürrekatastrophe nach Amerika ausgewandert sind.

 

San Bartolomä auf Lanzarote TOP

In San Bartolomä befindet sich das  Monumento al Campesino. Das Denkmal sinbolisiert die Fruchtbar.

 

Tropical Park auf Lanzarote TOP

Der Tropical Park liegt in Guinate. Es ist ein kleines Dorf mit weniger als 40 Einwohnern. Eine kleine Kapelle und wenige weiße Häuser verleihen dem Ort sein Äußeres. In unmittelbarer Nähe wurde 1990 von Engländern der Tropical Park eröffnet. In den 4500 Quadratmeter großen Tropical Park gibt es ca. 1.300 exotische Pflanzen und viele Vögel.

 

Tal der Tausend Palmen auf Lanzarote TOP

Das  Tal der Tausend Palmen befindet sich in Haria.

 

Quesera auf Lanzarote TOP

Quesera sind Felsblöcke. Die Funktion dieser Felsblöcke, die Rillen aufweisen, nicht bekannt. Vermutet wird, dass es sich um Opferplätze handelte oder diese auch zur Käseherstellung genutzt wurden. Weiter wird vermutet, dass dort auch giftige Wolfsmilchgewächse vertrieben worden sein können, dessen Saft die Ureinwohner zum Fischfang nutzten. Heute sind noch 3 Quesera erhalten.

Weitere Info.HIER

 

Famara auf Lanzarote TOP

Ganz in der Nähe von Mirador del Río liegt Famara, ein Ort, der seit jeher unter den Feinschmeckern für seinen einzigartigen Fisch bekannt ist, den man in der kleinen Bucht des alten Hafens geniessen kann. Heute ist dieser Ort mit seinen steilen Felswänden und weiten Stränden auch bei Deltaseglern sehr beliebt.
Famara ist ein kleiner Fischerhafen mi ausgedehnten Stränden, am Fuss der Gebirgskette Las Peñas del Chache mit seinen senkrechten Felswänden, von denen aus man sich in den Wind stürzen kann, um ohne allzu grosses Risiko nach einem langen Flug auf dem einladenden Strand zu landen.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

Haría auf Lanzarote TOP

Haría ist ein schönes weisses Dorf in Nähe des grössten Palmenhains der Insel. Jeder Besucher ist unweigerlich fasziniert von der Blumenpracht in allen Farben vor den Fenstern und Balkonen der Häuser.
Haría hat keine Denkmäler von besinderer geschichtlicher oder architektonischer Schönheit vorzuweisen. Vielmehr zeichnet sich der Ort durch den guten Geschmack seiner Bauten und deren harmonische Einfügung in die Landschaft aus.
Empfehlenswert ist ein Besuch des Museums für religiöse Volkskunst, das wunderschöne Beispiele der Volkskunst von Lanzarote beseitzt.
Auch ein kleiner Ausflug zum Mirador de Haría lohn sich. Von dort aus kann das grossartige Spektakel des Volkans Corona, Urheber von Los Jameos del Agua und La Cueva de los Verdes und die lieblichen Landschaften des Hariatls mit seiner Oase, seinen Palmenhainen und weissen Häusern genossen werden.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

Parque Nacional de Timanfaya auf Lanzarote TOP

 

Parque Nacional de Timanfaya LanzaroteDer Timanfaya-Nationalpark liegt im Südwesten der Insel und ist 51,07 Quadratkilometer groß. Leider kann man heute die Rundfahrt im Nationalpark nur noch mit Bussen vornehmen. Zu der so genannten Haiwai-Gruppe gehören die Vulkane des Timanfaya-Nationalpark. Riesige Aschesäulen bedecken den Krater. Die Aschesäulen werden auch Lapillis genannt. Vulkanologen verstehen unter den kleinen Steinchen Erbsen- bis Nussgrosse Auswürflinge. Diese Vulkanische Auswurfmasse besteht aus Lavafetzen, Schlaken und Schlottfüllungen. Der Ascheregen hat große Flächen im Nationalpark gebildet. Von daher wird er auch Tal der Ruhe oder Valle de la Tranquilidad genannt. Am Maciso del Fuego fanden im 18 Jahrhundert mehrere Ausbrüche statt. Der Bergrücken strahlt immer noch Hitze aus. Im Restaurant El di Ablo wird das Essen an offenen Feuerstellen durch die Wärme des Erdinneren gegart. Auch um das Restaurant weist der Erdboden noch sehr hohe Temperaturen vor. Dem Urlauber wird dies eindrucksvoll demonstriert, in dem ein senkrecht im Boden eingelassenes Rohr, Wasser reingeschüttet wird. Nach dem das Wasser in das Rohr eingelassen wurde schießt explosionsartig eine Dampffontäne raus. Nur wenige Meter unter der Erdoberfläche beträgt die Temperatur noch über 400 Grad. Auf offenen Stellen, die lediglich mit einem Rost bedeckt sind, wo Hähnchen gegart werden, wird dieses anschaulich dem Touristen vorgeführt. Etwa in 27 Metern Tiefe beträgt die Temperatur 700 Grad. Der letzte Ausbruch fand 1824 statt.

 

 

Der Naturschutzpark von Timanfaya ist eine der ursprünglichsten Naturlandschaften, nicht nur der abwechslungsreichen Inseln des Archipels der Kanaren sondern auf der ganzen Welt.
Dieser Naturschutzpark schützt nicht vom Aussterben bedrohte Tiere oder Pflanzen. Vielmehr stellt er ein lebendiges mineralisches Museum dar. Konische Vulkane, Krater, Meere aus Lava, Asche, Magmaströme, die sich aus den offenen Schlünden der Erde ergossen und bei ihrer Erstarrung natürliche Skulpturen schufen, die jede Vorstellungskraft sprengen, verbrannte Erde, als Zeuge der Urgewalten. An einigen Stellen erreicht die Temperatur schon in wenigen Metern Tiefe 400° C.
In diesem von der Furie des Feuers zerstörten Gebiet kämpft die Natur zäh ums Leben und den Neuanfang. Hitzebeständige Flechten mit geringem Wasserbedarf haben sich in dieser ungastlichen Welt angesiedelt, überziehen das allmählich vulkanische Gestein und beleben die schwarze Lava mit Farbtupfern.
Über 177 Arten 138 verschiedener Gattungen, die ihrerseits 42 Familien angehören, halten sich hartnäckig in diesem Park. Auch höhere Pflanzen überziehen die Felsen und noch überraschender, am Rande der vulkanischen Kegel gedeiht das Rohr, so hübsch angeordnet, als wäre die sachkundige Hand eines Landschaftsgärtners am Werk gewesen. Die Anwesenheit des Rohrs, das im feuchten Erdreich he imisch ist, erklärt sich aus der Fähigkeit der vulkanischen Aschen, Wasser zu speichern und die von den Passatwinden transportierte Feuchtigkeit zu absorbieren.
Die Fauna ist durch Insekten, Reptile und Vögel vertreten.
Der Staatliche Naturschutzpark von Timanfaya ist ein erstklassiges Labor der Natur, in dem wir der Synthese der Geschichte unseres Planeten beiwohnen können. Der Bereich, auf den sich der heutige Naturschutzpark erstreckt, hat zwar eine geologische Formation, die zeitlich weit zurückgeht, ist aber von den grossen Ausbrüchen des 18. und 19. Jahrhunderts, welche die fruchtbarste Region von Lanzarote in eine Wüste verwandelte und in seiner Zerstörungswut mehrere Dörfer, einsame Weiler und deren Einwohner und Felder begrub, stark geprägt worden.
Ein Besuch dieser ungastlichen Landschaft ist ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis: Montana de Fuego, Timan-faya, Caldera Bermeja, Los Miradores Caldera Rajada, Pedro Perico, Caldera de los Cuervos, Montana Encantada, Tremesana, Pico Partido, Calle de la Tranquilidad, Barranco del Fuego, Manto de la Virgen, usw. lauten einige der Namen der unvergesslichen Orte.
Besondere Erwähnung verdient das Felseneiland Islote de Hilario, wo ein Restaurant mit dem vielsagenden Namen "El Diablo", der Teufel, als vielleicht einziges der Welt, für die Zubereitung der Speisen die Erdwärme nutzt.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

Arrecife auf Lanzarote TOP

Arrecife ist Geschäfts- und Verwaltungszentrum der Insel, mit modernen Bauten, einem kunterbunten Strassenleben und reger Geschäftstätigkeit. Dennoch hat das hastige, moderne Leben dem Charakter und Kolonialstil eines Fischerdofes nichts anzuhaben vermocht, wie ein Bummel durch die grünen Parkanlagen, die schattigen Alleen mit ihren weissen Häusern oder die Promenade des Charco de San Gines mit seinen Fischerbooten und Fischern, die Netze reparieren, bezeugt.
Nach seiner Gründung, anfangs 15. Jahrhundert, lebte Arrecife über 200 Jahre das beschauliche Leben eines Fischerdörfchens, bis anfangs 17. Jahrhundert eine Invasion berberischer Seeräuber die damalige Hauptstadt San Miguel de Teguise verwüsteten. Das Verwaltungszentrum wurde nach Arrecife verlegt, weil dieser Flecken mit seinen beiden natürlichen Häfen und Befestigungsmöglichkeiten leichter zu verteidigen war. Von dieser ersten abenteuerlichen Epoche zeugt die Festung San Gabriel, die von einem Felseneiland gegenüber der Stadt die ganze Bucht von der Küste bis zu den beiden kleinen Inseln Del Frances und Los Iingleses dominiert.
Die Festung San Gabriel ist auf Erlass von König Philipp II 1574 errichtet worden. 1586 wurde sie auf Befehl des Korsars Morato Arraez von seinen Piraten zerstört und eingeäschert. Die Legende berichtet, dass Männer und Frauen die Festung heroisch verteidigten und letztere es vorzogen zu sterben, als nach dem Tod ihre Männer in die Hände der Piraten zu fallen.
1596 schliesslich wurde die Festung vom Architekten Leonardo Torriani in ihrer gegenwärtigen Form wieder aufgebaut und über eine Brücke, die bis heute erhalten blieb und wegen der kugelförmigen Abschlüsse ihrer Pfeiler "Puente de las Bolas" (Kugelbrücke) genannt wird, mit der Stadt verbunden.
Um die Stadt an ihrer Nordküste zu verteidigen liess Karl III 1779 zwischen den Hafenanlagen Muelle de los Märmoles und Puerto Naos eine weitere Festung errichten. Dieser Bau wurde in einer Zeit der Not und allgemeinen Arbeitslosigkeit auf der Insel errichtet und vom Volksmund "el castillo del hambre" (Hungersburg) genannt, weil dort jene arbeiteten, die nichts zu essen hatten.
Heute beherbergt das Castillo de San Jose ein Museum für zeitgenössische Kunst, das Museo de Arte Contem-Poräneo, das Werke berühmter moderner Künstler ausstellt.
Arrecífe ist weiterhin ein Fischerstädtchen. Seine Flotte, die grösste aller Inseln, konkuriert mit den modernen, technisierten Flottn Japans und der GUS in der Fischerei in kanarischen Bank, die sich zwischen Lanzarote und dem afrikanischem Kontinent erstreckt.
In den letzten Jahren haben die Fischerei, einhergehende Industrien und der Fremdenverkehr der Stadt zu einem ausserordentlichen Boom verholfen, der bewirkete, dass heute rund 50% der Inselbevölkerung dort ansässig ist und die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum geworden ist. Mittlerweile ist die León y Castillo Strasse, früher Real Strasse, mit ihren Einzelhandelsgeschäften und günstigen Einkaufsmöglichkeiten berühmt geworden.
Trotz der wirtschaften und demographischer Entwicklung hat Arrec´´ife es verstanden, die Bürohäuser, Geschäfte, Ficherboote und Strände als harmonisches Ganzes zu bewahren.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

 

Puerto del Carmen auf Lanzarote TOP

So wie Arrecífe Wirtschafts- und Verwatungszentrum von Lanzarote und San Miguel de Teguise die historische Hauptstadt ist, könnte Puerto del Carmen als touristische Hauptstadt der Insel bezeichnet werden.
Von Arrecífe bis zum Süden erstreckt sich ein 20 Kilometer langer, flacher Küstenstreifen mit den schönsten und einladensten Sandstränden der Insel.
Puerto del Carmen ist das bedeutendste Zentrum dieser Gegend und bietet dem Besucher komfortable Hotelkomplexe, Sportanlagen, ein nächtliches Unterhaltungsangebot und zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten.
"Playa Grande" und "Playa Quemada" sind die schönsten und bequemsten Strände bei Puerto del Carmen, mit eleganten Wohngegenden, die sich in üppigen Gartenanlagen der Küste entlang erstrecken.
In der Nähe von Puerto del Carmen, im Norden, liegt der einzige Flughafen von Lanzarote, mit Kapazität für internationale Flüge und den Binnenverkehr mit den anderen Inseln des Archipels der Kanaren und der spanischen Halbinsel.
Der Flughafen ist modern, praktisch und benutzerfreundlich. Deutlich erkennbar ist hier der Stil des grossen Künstlers von Lanzarote, César Manrique, der aktiv an seiner Gestaltung und Ausstattung mitgearbeitet hat.
Obwohl die Gegend von Puerto del Carmen den grössten Zustrom von Touristen verzeichnet, bieten die grosszügigen und sorgfältig angelegten Überbauungen, die gepflegten Hotels, Wohn- und Sportanlagen sowie die Geschäftszonen und anderen Einrichtungen für Freizeit und Erholung dem Reisenden einen erholsamen mit allen Annehmlichkeiten, aber ohne den Massenbetrieb, wie er an anderen, einschliesslich teureren Urlaubszielen anzutreffen ist.
Heute haben sich auch "Los Pocitos" und "Matagora" dem Hotelangebot von Puerto del Carmen angeschlossen.
Ihre Strände besitzen die gleichen Vorteile und bieten dem Besucher mehr Raum, um die herrliche Atrlantikküste von Lanzarote zu geniessen.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

El Golfo auf Lanzarote TOP

 

El Golfo LanzaroteEl Golfo LanzaroteDer kleine Ort El Golfo liegt im Südwesten der kanarischen Insel Lanzarote. Im Ort gibt es einige Fisch-Restaurants. Das Highlight von El Golfo und eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist der Vulkan Krater, der ca. 40 Meter von der Küste entfernt liegt. Dort hat sich eine Lagune gebildet. Faszinierend ist die grüne Farbe der Lagune „Charco de los Clicos“. Dieses einmalige Naturwunder ist jedoch in seinem Gleichgewicht gestört. Das Wasser in der Lagune verdunstet immer mehr. Es ist auch für Touristen zurzeit abgesperrt.

 

 

Westlich von Yaiza liegt El Golfo, eine traumhafte, von der Natur geschaffene Bucht, die bis heute weder touristisch noch landwirtschaftlich erschlossen wurde. Ein Paradies für den Besucher, der Ruhe, Frieden und unverfälschte Natur sucht.
Die Landschaft ist ein weiteres Juwel, das von Lanzarote eifersüchtig gehütet und dem Besucher erst allmähich preisgegeben wird.
Entlang der Bucht erstreckt sich eine smaragdgrüne Lagune, die durch einen Strand vom Meer abgetrennt ist. Die Lagune wird von einer Steilwand aus vielschichtigem Gestein vulkanischen Ursprungs überragt, dessen Farbenpracht den Reisenden hypnotisiert und sich vom tiefen Blau des Meeres und dem satten Grün der Lagune abhebt. El Golfo ist einen Besuch wert, um die Schönheit der ursprünglichen Landschaft zu geniessen.
Ganz in der Nähe von El Golfo liegt ein kleines Fischerdorf, das auf der ganzen Insel für seinen hervorragenden frischen Fisch und seine schmackhafte Küche bekannt ist. Die Lagune ist ausserdem Lagerstätte für den Peridot, einen Halbedelstein, der zahlreiche Schmuckstücke des lokalen Kunsthandwerks ziert.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

 

Los Hervideros auf Lanzarote TOP

Das gleiche Zusammenwirken von Vulkanausbrüchen und ständiger Einwirkungn durch di Wogen des Meeres wie in El Golfo hat in Los Hervideros ein vollkommen anderes Landschaftsbild geschaffen.
Wo an einem Orrt Friede und Ruhe herrscht, ist am anderen Gewalt und entfesselte Energie erkennbar. Wo sich in El Golfe vielfältige Farbenpracht zeigt, herrscht in Los Hervideros das immer gleiche Dunkelgrau der Lava vor. An dieser Steilküste mit jähen Felsvorsprüngen, die in skurrilen Formen mit tiefen Spalten ins Meer abfallen, dringen die peitschenden Wogen mit jedem Schlag in die Spalten ein. Aus diesem beständigen Sprudeln und Tosen leitet der Ort seinen ab. Weisse Gischt steigt in Säulen in den Himmel empor und ziert mit immer neuen Spitzenmustern die dunklen, arg migenommen Felsen.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

Salinas del Janubio auf Lanzarote TOP

Salinas del Janubio LanzaroteSalinas del Janubio LanzaroteAn der südwestlichen Küste der Insel, in einem weiten Salzseeteich, stösst der Besucher auf Las Salinas del Janubio, eine beeindruckende, von Menschenhand geschaffene Landschaft. Ein riesiges Rechteck, das sich blendend weiss von der dunklen Lava abhebt. Im Hintergrund das tiefe Blau des Ozeans. In den Salinas del Janubio wird der grösste Teil des Salzes für die Fischereiindustrie von Lanzarote gewonnen. Die riesigen Salzberge, militärisch geordnet, bilden einen scharfen Kontrast zu den lieblichen Windmühlen, die in dieser Gegend anzutreffen sind. "La Hoya" und "Las Breñas", weissgetünchte, ruhige und alte Dörfer mit wunderschönen Stränden aus dunklem und volkanischem Ursprungs sind die tpuristischen Attraktionen in dieser Gegend.

 

 

 

Salinas del Janubio Lanzarote

 

 

 

 

 

 

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

Yaiza auf Lanzarote TOP

Yaiza la blanca scheint unberührt von den Veränderungen und Umwälzungen der Zeit. Obwohl sein Name auf die Sprache der Ureinwohner zurückgeht, wurde dieser Ort von Bauern gegründet, die während de ersten Kolonialisierung vom spanischen Festland ausgewandert sind. Das Drof hat sich seiher nicht wesentlich verändert. Der Fremdenverkehr hat diesen Ort im gegensatz zu anderen Dörfern der Inseln nicht verändert, wobei einzuräumen wäre, dass er weder erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten noch, wie andere Gegegenden, eindrucksvolle Landschaften besitzt.
Einen Besuch wert it die Einsiedelei Nuerstra Señora de los Remedios aus dem 16. Jahrhundert, die im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde und das Bild von San Marcial del Limoges, dem Schutzheiligen der Insel, das früher in der Kathedrale von San Marcial del Rubicón in Femes aufgewahrt wurde.

Quelle: Jorge Echenique / Andres Murillo

 

César Manrique (1919 - 1992) auf Lanzarote TOP

Wurde in Arrecife, der Hauptstadt Lanzarotes, geboren. Die Insel sollte in seinem Leben und Schaffen eine entscheidende Rolle spielen. Sie ist die Quelle eines großen Teils seiner bildnerischen Phantasie, die Landschaft seiner Kindheit und von großer Bedeutung für seine spätere Wahrnehmung der Welt. Sie ist auch der Ort, an dem er die meisten seiner architektonischen Projekte im Raum realisiert. Und sie ist das Gebiet, wo er ein neues Baumodell kreiert, das die derzeitige Gestalt der Insel nachhaltig geprägt hat.

Plastisches Werk auf Lanzarote TOP

César ManriqueNach Abschluss des Studiums an der Kunstakademie San Fernando in Madrid - wo er von 1945 bis 1964 lebt - stellt er als Maler oft Bilder im In- und Ausland aus. Er nimmt an der XXVIII. und XXX. Biennale von Venedig (1955 und 1960) und an der III. Spanisch-Amerikanischen Biennale von Havanna (1955) teil und stellt dort sein abstraktes Werk aus.
Anfang der 50er Jahre, nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in Paris, hat der Künstler begonnen, sich mit der nichtgegenständlichen Kunst zu beschäftigen. Einige Jahre später wendet er sich - wie viele andere spanische Maler wie Antoni Tápies, Lucio Muñoz, Manuel Miliares, usw. - der informellen Kunst zu. Seine Bilder geben jeden Bezug auf die Realität auf. Manrique, der sich zum Abstrakten berufen fühlte, untersucht die Eigenschaften der Materie und macht diese schließlich zum Hauptakteur seiner Kompositionen. Dieser plastischen Sprache bleibt er dann über seine gesamte künstlerische Laufbahn hinweg treu.
Manrique bereist verschiedene Teile der Welt und zieht dann 1964 nach New York. Die Freundschaft zu führenden Vertretern der amerikanischen Kulturwelt verschafft ihm einen unmittelbaren Zugang zum abstrakten Expressionismus von Rothko und Pollock, zur Pop Art von Warhol und Rauschenberg, zur kinetischen Plastik. Der Zugang zu diesen avantgardistischen Strömungen bereichert ihn um eine visuelle Kultur, die für sein späteres Schaffen von grundlegender Bedeutung sein wird. Während seines New York-Aufenthalts erlebt er intensiv die in dieser Stadt steckende Kraft und lebhafte Atmosphäre. Hier versucht er sich auch zum ersten Mal an Collagen, einer Technik, die ihm neue plastische Wege eröffnen wird. Überdies erregt er die Aufmerksamkeit der Galeristin Catherine Viviano, die ihm drei Einzelausstellungen in ihrer Galerie widmet (1966,1967 und 1969).
Sein stets stofforientiertes und abstraktes bildhauerisches Schaffen ist durch die Experimente mit dem Werkstoff und den Bedacht auf die Farbe geprägt und erlangt die Ausdruckskraft und Färbung der 50er Jahre wieder. In den 70er Jahren nimmt er gegenständliche Appelle in seine Bilder auf, obgleich es ihm nie um gegenständliche Gestaltung im engeren Sinne ging. Nach der Aufnahme dieser Bezugspunkte öffnen sich seine Bilder verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten, die durch die Verwendung neuer Materialien wie Stoff, Pappe und Sackleinen verstärkt werden. Sein malerisches Werk wird regelmäßig in Galerien in Spanien, Deutschland, Belgien, der Schweiz und anderen Ländern ausgestellt.

Öffentliche Kunstwerke, Lanzarote TOP

César Manrique1966 kehrt Manrique nach Lanzarote zurück, wo er sich definitiv niederlässt. Auf dieser Insel, die zu diesem Zeitpunkt für den Fremdenverkehr erschlossen wird, fördert er ein tragfähiges Modell der Raum- und Bauplanung, das im Zeichen des Schutzes des Natur-und Kulturerbes der Insel steht. Die Erfolge dieses Modells sind mit dafür ausschlaggebend, dass Lanzarote 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wird. 1974 veröffentlicht er das Buch und zugleich Katalog Lanzarote.Arquitectura inédita ("Lanzarote. Unveröffentlichte Architektur"). Darin erfasst er die verschiedenen Typen und Elemente der Volksbaukunst, um so zum Schutz der ursprünglichen Inselarchitektur beizutragen.
Parallel zu diesem Engagement für die Insel öffnete sich César Manrique in seinem Schaffen anderen künstlerischen Ausdrucksformen. So schafft er ein neues ästhetisches Ideensystem, das er Kunst-Natur/Natur-Kunst nennt. Ausgehend von dieser Definition verficht er für sein Werk den Begriff der totalen Kunst, bei der sich die Bilder, Skulpturen, Wandbilder und Baukunst in ausgewählte Räume der Natur einbetten und durch den Eingriff des Künstlers dem Charakter dieser Naturräume angepasst werden. Es gelingt ihm, diesen Ausgangspunkt in seinen baulichen Eingriffen im Naturraum zu verwirklichen, welche ein singuläres Beispiel von öffentlicher Baukunst und Landschaftsarchitektur in Spanien bilden: die Grotte Jameos del Agua, das Haus des Künstlers in Tätliche (heute Sitz der Stiftung César Manrique), der Aussichtspunkt Mirador del Rio, der jardin de Cactus (Kaktusgarten) usw.
Neben seinen Werken in Lanzarote kreiert er verschiedene Projekte auf anderen Inseln: Costa Martiánez (Puerto de la Cruz, Teneriffa), Mirador de El Palmarejo (La Gomera), Mirador de La Peña (El Hierro). Neben den Kanarischen Inseln wird er auch in Ceuta tätig, wo er den Mittelmeerpark (Parque Marítimo del Mediterráneo) beginnt, aber nicht mehr selbst zu Lebzeiten abschließen kann, in Madrid, wo er das Einkaufszentrum Madrid, La Vaguada, entwirft und an anderen Orten. Es handelt sich dabei im wesentlichen um öffentliche Bauprojekte - Aussichtspunkte, Gärten, Gestaltung vernachlässigter Räume, bauliche Eingriffe an der Küste -, bei denen er ebenso wie bei den auf Lanzarote durchgeführten Bauvorhaben einen respektvollen Dialog mit der Natur zugrunde legt und architektonische Werte der angestammten traditionellen Baukunst mit modernen Konzeptionen in Wechselbeziehung treten lässt. So bilden sich Landschaften mit baulichen Eingriffen, in denen der Bürger sowohl das Schauspiel der Natur bewundern als auch zu dieser in Kontakt treten kann.
Für sein Wirken als Künstler und Umweltschützer auf Lanzarote erhält César Manrique verschiedene Preise, von denen der Goslarer Mönchehaus-Preis für Kunst und Umwelt 1981 (Goslar, 1981), der Preis Europa Nostra (1985) und der Fritz-Schumacher-Preis der Stiftung F.S.V (Hamburg, 1989) hervorzuheben sind.

Bildhauerisches Werk auf Lanzarote TOP

Sein bildhauerisches Schaffen reicht zwar in den Anfängen bis in die 50er Jahre zurück, nimmt aber erst ab Ende der 70er Jahre einen größeren Raum in seiner Tätigkeit ein. Seine Bildhauerkunst ist zumeist als Teil seiner architektonischen Eingriffe in den Raum konzipiert und unterliegt somit den ästhetischen Erfordernissen des Gesamtkunstwerks. Im Unterschied zu seiner Malerei öffnet sie sich jedoch verschiedenen künstlerischen Sprachen: Postdadaismus, Postkubismus, Pop Art, kinetische Plastik. Fundobjekte, Eisen, Holz, Bäume und Stahlbeton dienen seiner Vorstellungskraft dabei als Werkstoff.

Totale Kunst auf Lanzarote TOP

Unabhängig davon, in welcher seiner verschiedenen künsterischen Sprachen er sich ausdrückte - Malerei, Bildhauerkunst, Städtebau, öffentliche Baukunst -, im künstlerischen Gesamtwerk César Manriques wird der beständige Wille nach Integration in die natürliche Umwelt manifest. Dieser Versuch der Aussöhnung und der gesamtheitlichen Erfassung, diese - in Manriques Worten - totale Kunst schlug sich in seiner Gestaltung öffentlicher Räume nieder. Ein Versuch, etwas in Einklang miteinander zu bringen, der nicht nur seinen leidenschaftlichen Hang zum Schönen, sondern auch zum Leben deutlich macht.

Stiftung César Manrique auf Lanzarote TOP

Die Stiftung ist von César Manrique und einer Gruppe von Freunden 1982 gegründet und im März 1992 offiziell eingeweiht worden. Bei der César-Manrique-Stiftung handelt es sich um eine private kulturelle Stiftung, die sich finanziell elbst trägt und keinen Erwerbszweck verfolgt. Sie hat den Auftrag, die künstlerische Tätigkit in ihrem natürlichen und kulturellen Umfeld zu fördern.
Im Rahmen des Stiftungszwecks kommt den bildenden Künsten und der Schaffung und Erhaltung architektonischer, harmonisch in die natürliche Umgebung eingegliederter Räume besondere Bedeutung zu.
Um ihre Ziele zu verwirkllichen, organisiert die César-Manrique-Stiftung Ausstauschprogramme im Bereich der Kunst, der Umwelt und der Kultur und bemüht sich, sowohl kreativen als auch der Besinnung dienenden Aktivitäten fruchtbare Impulse zu geben.
Die Stiftung ist nicht nur als Forum für Ausstellungen, sondern auch für die Studien und Diskussionen gedacht und mit der Erhaltung, Erforschug und Verbreitung des Werks von César Manrique betraut.

Sitz der Stiftung auf Lanzarote TOP

Die Stiftung ist heute im beeindruckenden Haus des Künstlers und den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden und Garagen untergebracht. Der gesamt Gebäudekomples ist von César Manrique selbst umgestaltet worden, um ihn an seine neue Funktion, nämlich der eines Museums mit der entsprechenden Infrastruktur, anzupassen.
Vom künstlerischen Standpunkt aus prägen zwei grundlegende Eigenschaften Taro de Tahiche: die harmonische Synthese zwischen moderner Gestaltung des architektonischen Raums und der traditonellen Architektur Lanzarotes sowie das Verhältnis zwischen Bauwerk und Natur, das auf Eintracht und Rücksicht auf die Landschaft basiert. Wegen seiner Schönheit, seiner Originalität und seiner Symbolik stellt schon der Sitz der Stiftung selber ein wesentliches kulturelles Erbe dar.

Das Museum auf Lanzarote TOP

César ManriqueAn erster Stelle wäre die museale Bedeutung des eigentlichen Gebäudes hervorzuheben, dem im gesamten Werk Manriques besondere Bedeutung zukommt, da es praktisch alle Grundzüge seines künstlerischen Auftrags, der Verschmeldzung von Kunst-Natur / Natur-Kunst, in sich vereint.
Grundlegende Bestimmung des Gebäudes ist heute das Museum. Der Umbau ist praktisch in seiner Gesamtheit von César Manrique selbst geleitet worden und hat dazu gedient, den Gebäudekomplex seinem neuen Zweck als öffentliches Museum anzupassen.

Der Grundriss der Konstruktion ist in seinem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben. Die vorgenommen Änderungen beschränken sich auf die optische Anpassung der Wände und Innenräume für die Ausstellung der Bilder und Skulpturen und die Verbindung zwischen den beiden Stockwerken (seit März 19992 von außen her über eine Basalttreppe). So wurde ein Rundgang geschaffen, der den Besuch des Museums erleichert. Außerdem wurde der Zugang zum großen Wohnzimmer und dem "Espacios"-Saal von außen her ermöglicht und das ehemalige Atelier des Künstlers erweitert. Der Garten mit dem kleinen Weiher und dem Wwandgemälde ist von César Manrique im Winter 1991/Frühjahr 1992 angelegt worden.

Das Museum berhergt die zeitgenössische Sammlung der Stiftung, die sich im Besitz des Gründers befand; weiter eine kleine Sammlung zeitgenössischer kanarischer Kunst und drei Säle, die César Manrique gewidmet sind; Werke einer Verquickung mit der Umwelt("Esppacios") und Skizzen für seine Wandgemälde, Zeichnungen, Windspiele und Keramiken ("Bocetos"); beim Ausgang befindet sich eine ausgedehnte Sammlung seines malerischen Werks ("Colección Manrique").

Der Besuch auf Lanzarote TOP

Der vom Museum vorgeschlagene Rundgang ist eigens dazu geacht, den Besuch möglichst angenehm und einfach zu gestalten. Dabei sind keine Anstrengungen gescheut worden für den möglichst problemlosen Durchgang bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Eigenart des Gebäudes, das von César Manrique als Wohnhaus und nicht als Ausstellungsgebäude geschaffen wurde. Eine Berücksichtigung deses Umstands eröffnet dem Betrachter dieses Gebäudes völlig neue Horizonte.

Es folgt eine kurze Beschreibung des Rundgangs als begleiutender Kommentar für den Besucher.
Vor dem Eingang des Museum kamm man unter freiem Himmel zwei Windspiele von César Manrique, das Mobile La energía de la pirámide (Die Energie der Pyramide) und El Truinfador, bewundern. Links befindet sich ein weitläufiger Saal, der seit seiner Einweihung 1994 normalerweise Wanderausstellungen beherbergt. Diese Verwendung beruht auf César Manriques Idee, einen alten Innenhof des Hauses zu überdachen, um den Raum für die von der Stiftung organisierten Aktivitäten nutzen zu können. Unmittelbar nach dem Eintritt in das Wohnhaus stoßen wir auf einen kleinen Innenhof, in dem die obere Öffnung von zwei Lavablasen erkennbar ist. Die vorgefundenen Knochen und Gegenstände sind als Dekoration in den kleinen Raum integriert worden und stellen ein künstlerisches Motiv dar, das bei César Manrique oft wiederkehrt.
Im Innern des Hauses gelangen wir direkt in das ehemalige zentral gelegene Wohnzimmer mit einer großen Lavablase in der Mitte. Hier hängt die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Stiftung, die sogenannte "Colección particular" oder Privatsammlung. Sie umfasst Werke von Cuixart, Chirino, Gerardo Delgado. Equipo Crónica, Farreras, Pedro González, Guerrero, Mompó, Néstor, Zóbel, Sempere usw. Im Bereich unmittelbar neben der Eingangstür befindet sich ein Teil des Grundstocks der graphischen Sammlung: Picasso, Tâpies, Miro, Chillida, W.Lam etc.
Der Besuch führt weiter vom Wohnzimmer über ein kurzes Intermezzo unter freiem Himmel zum Saal mit einigen Beispielen der Werke von César Manrique, die die Natur aktiv einbeziehen. Vor dem Eintritt bietet sich uns ein eindrucksvoller Anblick der erstarrten Lava aus dem 18. Jahrhundert, auf der das Wohnhaus errichtet wurde. Des weiteren sieht man auf den "Jameo", eine durch den Einsturz der Decke entstandene vulkanische Grotte, die von Manrique für den Bau eines Schwimmbeckens genutzt wurde.
Im "Umwelträume"-Saal hat der Besucher Gelegenheit, Skizzen, Projekte und Photographien einiger Werke der Einbindung der Natur zu besichtigen, die César Manrique im Laufe seines künstlerischen Schaffens geplant und verwirklicht hat.
Nach seiner Durchquerung gelangen wir in den Saal mit dem Namen "Entwürfe", dem ehemaligen Schlafzimmer des Künstlers. Hier bietet sich dem Besucher die Möglichkeit, einen Einblick in Notizen und Skizzen für Wandgemälde, Skulpturen, Keramiken und Zeichnungen von Manrique zu gewinnen. Von diesem Raum aus gelangen wir über eine eindrucksvolle Basalttreppe in das untere Stockwerk, wo der Besucher fünf natürliche Lavablasen vorfindet, die von César Manrique über Gänge durch den Lavastrom miteinander verbunden wurden. Von der Brunnenblase gelangen wir in die weiße Blase und von dort in die rote Blase, die direkt unter dem großen Wohnzimmer liegt und als eine Art zentraler Hausflur fungiert. Von hier aus kommen wir zum Schwimmbecken vulkanischen Ursprungs, das wir zu Anfang unseres Besuchs von oben gesehen haben. Der Durchgang führt weiter durch die schwarze Blase, die von vier soliden Eckpfeilern abgestützt wird, und schließlich zur gelben Blase und von dort zum ehemaligen Atelier des Künstlers, in dem heute eine ständige Sammlung seiner Bilder, die "Colección Manrique", ausgestellt wird. Nach Besichtigung des plastischen Werks von César Manrique und einem Blick auf das eindrucksvolle Fenster mit Ausblick auf eine Lavazunge, die gleichzeitig das Gebäude von außen optisch verlängert, gelangt der Besucher in den Garten, wo ein großes Wandgemälde des Künstlers aus dem Jahr 1992 besichtigt werden kann. Für den Umriss ist vulkanisches Gestein und für die Innenflächen sind Fliesen verwendet worden.
Vor dem Verlassen der Stiftung hat der Besucher die Möglichkeit, sich in der Bar zu erfrischen, im Museumsgeschäft Auskünfte einzuholen oder ein Andenken an seinen Besuch der Stiftung César Manrique zu erwerben. Ein Rundgang zeigt deutlich, dass dieses Gebäude als Wohnhaus und nicht als Museum gebaut wurde und verleiht unserem Besuch einen nachhaltigen Eindruck.
Über einen weitläufigen Korridor, in dem ein Teil der Sammlung zeitgenössischer kanarischer Kunst der Stiftung gezeigt wird, gelangt man erneut in das große Wohnzimmer, in dem weitere Bilder zu sehen sind.

Öffnungszeiten des Museums auf Lanzarote TOP

Winter (1.November - 30.Juni)
Montag bis Samstag (einschl. Feiertage) von 10:00 - 18:00 Uhr; Samstags von 10:000 - 15:00 Uhr

Sommer (01.Juli - 31.Oktober)
täglich (einschl. Feiertage) von 10:00 - 19:00 Uhr

Taro de Tahiche - 35509 Teguise, Lanzarote
Tel: +34 928 84 31 38
Fax: +34 928 84 34 63

Die Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten für das Museum sowie die Erlöse aus dem Museumsladen und Bachhandlung dienen zur Finanzierung von künstlerischen, kulturellen und umweltschützenden Aktivitäten, die von der Stiftung organisiert werden.

Quelle: Stiftung César Manrique (www.fcmanrique.org)

La Santa auf Lanzarote TOP

La Santa und der etwas östlicher gelegene Strand "Playa de Famara" sind auf jeden Fall einen Ausflug wert. Hier kann man an den Stränden den zahlreichen Wellenreitern zusehen und kilometerlange Strandspaziergänge machen, beim Baden sollte man allerdings aufpassen, da es hier sehr tückische Strömungen gibt (nichts für Kinder). Drachensteigen ist hier allerdings prima möglich, der Wind kommt vom Meer und so der Drache nicht in Gefahr ins Wasser zu fallen (an den schwarzen Stränden in der Nähe von El-Golfo hätten wir deswegen unseren fast verloren).
In der Nähe von La Santa liegt übrigens das weltberühmte gleichnamige Sporthotel, wer es möchte kann hier 65 verschiedene Sportarten betreiben.

Vulkan "La Corona" auf Lanzarote TOP

Vor ca. 5000 Jahren brach der am nördlichen Ende Lanzarotes gelegene Vulkan "La Corona" aus. Die Lava ergoß sich Richtung Osten bis zum Meer hin. Während die oberen Schichten des Lavastroms erkalteten floß die heiße Lava unterirdisch weiter und nach kurzer Zeit bildeten sich Hohlräume, die im Laufe der Jahre teilweise einbrachen und so von Menschen entdeckt werden konnten. Zwei dieser Höhlen erschließen sich dem Reisenden, zum einen die auf dieser Seite vorgestellte "Cueva de los Verdes", zum anderen die etwas östlich gelegenere "Jameos del Agua".
Die "Höhle der Grünen", nicht benannt nach den dort vorkommenden Farben (Grün sind dort lediglich einige Pflanzen am Eingang) sondern nach einer Familie welche die Höhle entdeckte, diente in der Vergangenheit der Bevölkerung Lanzarotes als natürliches Versteck vor plündernden Piraten. Nachdem die raubenden Piraten durch zahlungskräftige Touristen verdrängt waren, wurde ein Teil der Höhle 1964 der Allgemeinheit geöffnet. Im Gegensatz zur "Jameos del Agua" wurde die "Cueva de los Verdes" naturbelassen ( "Nicht von Ceasar Manrique gestaltet" wie man stolz berichtet) und erschließt sich dem Besucher in ihrer ganzen Schönheit. Bizarre Gebilde aus erstarrter Lava an Wänden und Decken entführen in ein abstraktes Reich unter der Erde. Beim Rundgang bewegt man sich auf zwei verschiedenen Ebenen, da mehrere Lavaströme unterschiedliche Galerien gebildet haben. Durch Einbrüche in der Zwischenschicht kann man von der oberen nach unten in die tiefere Ebene schauen (oder via versa). Nicht verraten sei hier aber das Geheimnis eines tiefen Loches in der Höhle - das muß man schon selbst herausfinden :-)
Anders als in der "Jameos del Agua" kann die Höhle nur in einer ca. 1h Führung erkundet werden, ein Rundgang auf eigene Faust ist leider (- oder zum Glück, da z.T. Absperrgitter fehlen und man sich schnell mal 5-10 m tiefer befinden kann) nicht möglich.
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr, letzter Einlass um 17:00 Uhr

Erdhörnchen TOP

Wie nah Fuerteventura an Afrika / Marokko liegt, zeigen nicht nur das Wetter, das man auf der Kanaren Insel vorfindet. Wenn Sie die Insel mal mit dem Mietauto befahren, dann merken Sie immer wieder die geografische Nähe zu Afrika. Sie finden auf Fuerteventura teilweise hügeliges Gelände sowie auch trockenes, ebenes Gelände. Die Insel ist zum größten Teil dem heißen Wind der Wüste ausgesetzt und bietet daher auch wenig Vegetation. Das Klima auf Fuerte ist aber trotz des Windes, das ganze Jahr über immer angenehm. Sie können auf Fuerte, wie die Insel auch genannt wird, bis auf eine Höhe von ca. 807 m den Pico de la Zarza, hochsteigen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Von hier aus hat man eine wunderbare Aussicht. Fuerteventura hat eine Gesamtlänge von ca. 100 km und an der breitesten Stelle ist die kanaren Insel 31 km breit.

EichhörnchenEichhörnchenEichhörnchenEichhörnchenEichhörnchenEichhörnchen

Die schmalste Stelle ist Istmo de la Pared, sie ist gerade mal 5 km breit. Hier teilt sich Fuerteventura in 2 Abschnitte. Der südliche Teil ist die Halbinsel Jandia und der nördliche Teil ist Maxorata. Über all auf der Kanarischen Insel finden Sie leichte Berghänge. Sei es in Strandnähe oder auch im Landesinnere. Und hier an diesen Kahlen Berghängen findet man eine besondere Art von Tieren. Es ist eine Art von Erdhörnchen. Man sagt, vor ca. 20 Jahren sind diese eichhörnchenartigen Flitzer einem afrikanischen Besucher der Insel ausgerückt und haben sich seither stetig vermehrt. Man findet das Erdhörnchen recht oft auf Fuerteventura.

Diese Tiere kommen teilweise bis an die Strandregionen. Wer ein Ferienhaus, Finca oder Landhaus auf Fuerteventura hat, der muß damit rechnen das ihn diese putzigen Tierchen auf seiner Terrasse besuchen kommen. Man sollte nicht allzuviel Leckereien liegen lassen, sonst wird man die Erdhörnchen nicht mehr los. Mittlerweile sind diese Erdhörnchen zu einer kleinen Plage geworden. Sie richten an der Vegetation schon einige Schäden an. Aber trotzdem sind es ganz kleine putzige Tierchen, die einem durchaus aus der Hand fressen. Halten Sie einfach mal einen Keks oder eine Erdnuß an einen kleinen Berghang und garantiert kommt aus irgend einem Loch ein kleines Erdhörnchen.

Quelle: www.kanaren-traeume.de

 
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